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Gersthofen

28.05.2018

Brandschutzarbeiter nutzen die Sitzungspause

Die Sitzungspause des Gersthofer Stadtrats während der Pfingstferien wird genutzt, um im Sitzungssaal des Rathauses Arbeiten für einen verbesserten Brandschutz durchzuführen.
Bild: Marcus Merk

In Gersthofen werden die zwei Wochen nach Pfingsten für einige Bau- und Pflegemaßnahmen genutzt.

Auch wenn in den Pfingstferien gefühlt das halbe Land in Urlaub ist, werden bei der Gersthofer Stadtverwaltung dennoch Arbeiten erledigt. Vor allem solche, die während der Schulzeit schwierig sind.

Den größten finanziellen Brocken und Aufwand umfasst allerdings zurzeit die Brandschutzsanierung im Gersthofer Rathaus und der direkt daran angeschlossenen Tiefgarage. „Während der sitzungsfreien Zeit werden jetzt im Sitzungssaal und dem restlichen Rathaus moderne Brandmeldeanlagen eingebaut“, erklärt Stadtsprecherin Ann-Christin Joder auf Anfrage. Grund waren nicht zuletzt auch stark verschärfte Brandschutzregelungen, wie sie es beim Bau des Rathauses, der Stadthalle und der Rathaustiefgarage noch nicht gab. „Die Tiefgarage wird im Zuge der Brandschutzsanierung gleich mitgemacht – es ist sinnvoll, dass beide städtischen Gebäude an einer Anlage hängen“, so Joder weiter.

Eine Lösung wäre ein neuer Fluchtweg

Zudem werden auch weitere Mängel beseitigt, die nach einer Begehung mit Fachleuten der Feuerwehr festgestellt worden sind.

Bei der Planung für den Brandschutz in der Rathaustiefgarage kam, wie Tibor Sroka von der Bauverwaltung schon im September im Bauausschuss erklärte, heraus, dass diese nur einen einzigen Fluchtweg hat. Es handelt sich dabei um den Treppenaufgang zum City-Center. Die fehlende zweite Ausstiegsmöglichkeit war 20 Jahre lang nicht bemerkt worden. Das Problem: „Der Treppenaufgang zum City-Center kann nicht von allen Stellplätzen aus in einer ausreichenden Entfernung von maximal 30 Metern erreicht werden“, so Sroka. Deswegen soll auch ein zweiter Treppenaufgang für die Tiefgarage installiert werden.

Eine Lösung wäre ein neuer Fluchtweg über den Lichthof zwischen der Stadthalle und dem Rathaus. Für die Brandschutzmaßnahmen sind allein im Jahr 2018 Ausgaben in Höhe von rund einer Million Euro vorgesehen. Der Löwenanteil davon, rund 860000 Euro, entfällt Ann-Christin Joder zufolge dabei auf das Rathaus.

Doch nicht nur im Rathaus wird emsig gearbeitet: So ist vor allem der Gersthofer Bauhof in den derzeitigen Pfingstferien schwer gefragt. So werden die Wiesenflächen bei den Schulen gemäht, aber auch auf den rund 28 Sport- oder Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet.

Die Stadt empfiehlt, online einen Termin zu vereinbaren

Außerdem werden in den Schulgebäuden derzeit umfangreichere Reinigungsarbeiten erledigt, die während des normalen Schulbetriebs den Unterricht stören oder beeinträchtigen könnten.

Und dann hat der Bauhof noch eine besondere Aufgabe übernommen: Wegen der anstehenden Fronleichnamsprozessionen am nächsten Donnerstag, 31. Mai, werden alle Umzugstrecken, auf denen die Gläubigen unterwegs sind und die öffentlichen Altarstandorte noch einmal besonders gereinigt.

Am Freitag, 1. Juni, hat das Gersthofer Rathaus überdies normalen Freitags-Geschäftsbetrieb. „Wir haben zwar über das Jahr verteilt schon ein paar Brückentage, in denen unsere Ämter geschlossen sind, aber das sind eher wenige“, sagt Ann-Christin Joder. Allerdings kann es wegen Personalengpässen in dieser Woche im Einwohnermeldeamt zu Wartezeiten kommen. Die Stadt empfiehlt, online einen Termin zu vereinbaren. „Damit lassen sich Wartezeiten ausschließen“, erklärt Ann-Christin Joder.

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