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Auszeichnung

05.06.2018

Der Fensterbauer des Jahres

Stolz präsentierte Werner Fech beim Firmenfest die neuesten Auszeichnungen. Der Bundespreis „Fensterbauer des Jahres 2018“ und der Bayerische Staatspreis für besondere technische Leistungen im Handwerk wurden am 55. Geburtstag des Firmengründers ausgiebig gefeiert.
Bild: Sonja Diller

Fenstertechnik Fech aus Nordendorf hat drei gute Gründe, um ausgiebig zu feiern

Eine innovative Firma im Augsburger Land hat seinen Sitz im Nordendorfer Gewerbegebiet. Mit dem Exportpreis Bayern wurde der Spezialist für Fenstertechnik schon 2011 ausgezeichnet, der Innovationspreis Bayern folgte 2014. Nun kamen der Bayerische Staatspreis für besondere technische Leistungen im Handwerk samt Goldmedaille und der Titel „Fensterbauer des Jahres 2018“ dazu.

Drei gute Gründe, um im grün glänzenden Fech-Gebäude ausgiebig zu feiern. Mit seinem Erfindergeist sammle er Preise wie erfolgreiche Sportler Pokale, lobte Landrat Martin Sailer. Laufend weiter entwickelt wird ein patentiertes Profilsystem, bei dem sich der Alu-Außenrahmen mit dem speziell entwickelten Fenster- oder Türprofil verzahnt. Das Interesse an dem System sei groß und erste Kontakte bis nach Südafrika seien vielversprechend, berichtete Juniorchef Tobias Fech. Dass im erfolgreichen Familienbetrieb die nächste Generation schon in den Startlöchern steht, freute einen weiteren Ehrengast ganz besonders. Der Präsident der Handwerkskammer Schwaben, Hans-Peter Rauch, berichtete vom ständigen Kampf die Nachfolge in den Betrieben zu sichern. Fech sei ein Beispiel wie es richtig gemacht wird und Beleg dafür, welche große Rolle das Handwerk als Boom-Faktor der Wirtschaft spiele, so Rauch.

Mit dem Neubau in Nordendorf war 2013 ein wichtiger Schritt zur Expansion vollzogen worden. Mit neuen Anlagen wurden große und ungewöhnliche Projekte wie die gewölbte Glasfassade der Pforte der Molkerei Zott möglich. Das erste Millionen-Projekt laufe und die ersten Auszubildenden seien eingestellt, sagte Tobias Fech.

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Von der One-Man-Show, die vor fast 30 Jahren in Buttenwiesen begonnen hat, bis zum mittelständischen Handwerksbetrieb mit 35 Mitarbeitern brauchte es viele Ideen und jede Menge Mut, bestätigten in Videobotschaften der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer und der Europa-Abgeordnete Markus Ferber.

Dass Buttenwiesen das Unternehmen nicht im Ort halten konnte, bedauert Bürgermeister Hans Kaltner noch heute. Bei der Ausweisung eines Bauareals hatte es Probleme mit dem Naturschutz gegeben, deren Lösung dem schnell entschlossenen Unternehmer zu lange dauerte. (sdk)

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