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Thierhaupten

23.09.2019

Der SV Thierhaupten hat ein „Millionending“ im Blick

Der Blick geht nach vorne. Der SV Thierhaupten will ein neues Vereinsheim, eine Sanierung des alten Gebäudes macht keinen Sinn. 
Bild: Karin Tautz

Der SVT will ein neues Vereinsheim und nimmt dafür viel Geld in die Hand. Baubeginn soll im bereits Herbst 2020 sein und die Zielvorgaben sind klar definiert.

Der SV Thierhaupten plant ein „Millionending“. Der Neubau des Sportheims soll knapp 1,7 Millionen Euro kosten, als Baubeginn wird der Herbst 2020 angepeilt. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, ist allerdings offen.

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Das sind die wichtigen Punkte aus einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, in der die SVT-Spitze das Projekt vorstellte – und zwar vollen Saal der Jugendfreizeitstätte, da das alte Vereinsheim zu klein gewesen wäre. 1966 wurde es eingeweiht, 1985 gab es eine Sanierung und Erweiterung und 1994 wurde der Umbau der Gaststätte realisiert. Für die Bedürfnisse des mehr als 1200 Mitglieder zählenden Vereins mit fünf Sparten ist es zu klein. Größere Veranstaltungen können kaum noch abgehalten werden, zumal die Schachabteilung den Nebenraum am Freitag benötigt.

Die Anlage ist definitiv zu klein

Hinzu kommen Mängel wie die marode Heizung, eine undichte Tribünenplatte, Risse im Mauerwerk, dauerhafte Feuchtigkeit und Schimmel, undichte Fenster, ungeeignete Küche usw. Der Vereinsvorstand um den Vorsitzenden Christian Allmann und der Sportausschuss sind sich deshalb im Klaren: Es hat keinen Sinn zu sanieren, denn die Anlage ist definitiv zu klein, überholt und abgewirtschaftet.

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Die Zielvorgaben für einen Neubau sind klar definiert und mit der Architektin Antonia Ruisinger ausgearbeitet worden. Besondere Bedeutung haben Nachhaltigkeit und Ausrichtung auf die Zukunft. Ruisinger hob in ihrem Vortrag Punkte wie Flachdach und Aufzug hervor. Das neue Heim soll in seinem Obergeschoss Gastraum, Küche, Büro, einen Sportraum für größere besondere Aktivitäten (Kinderfasching) und zwei kleinere Sporträume für kleinere Veranstaltungen erhalten.

72.000 Euro schlagen zusätzlich zu Buche

Zur Finanzierung konnte Paul Kinlinger eine Planungssumme von 1.612.500 Euro nennen, Nebenkosten wie Abriss, Planungs- und Genehmigungsgebühren, Küche, Umkleide und Duschcontainer für 72.000 Euro schlagen zusätzlich zu Buche. Die Finanzierung teilt sich in Eigenkapital des Vereins, Zuschüsse, Fördergelder und Spenden. Ein nicht unerhebliches Restdarlehen werde bleiben.

Anfang Oktober soll es Gespräche mit der Gemeinde geben. Bürgermeister Anton Brugger habe positiv auf die Pläne reagiert, aber auch darauf hingewiesen, dass die Realisierung ohne wirtschaftliche Überforderung und ohne Gefährdung der Solidargemeinschaft aller Vereine erfolgen müsse.

Zu Beginn bestimmten die Mitglieder einstimmig neue Schriftführer: Susanne Malechowsky und Stefanie Desio. (hls/AL)

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