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Stauden

15.05.2019

Der Streuobstweg im Super-8-Format

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2 Bilder
Filmemacher Christian Jonathal und die Vorsitzenden Christian Müller und Max Gattinger am Super 8 Filmprojektor.
Bild: Irina Ehlert

Dank des hervorragenden Sammeljahrs 2018 steht wieder ausreichend Staudensaft zur Verfügung, der Verein hat jedoch einen großen Wunsch an die Gastronomie.

Nostalgisch wurde es zum Ende der Jahreshauptversammlung der IG Streuobstwiese im Gasthaus Adler in Mittelneufnach. Der Hobby-Filmemacher Christian Jonathal präsentierte seinen Film „Der Streuobstweg in Langenneufnach 2018“ im Super 8 Format. Angeregt durch die schönen und romantischen Bilder aus den Stauden gab es im Anschluss an den Film noch zahlreiche Gespräche.

Doch während das Super-8-Filmformat seit den 1980er Jahren fast komplett aus der Landschaft verschwunden ist, setzt der Verein im personellen Bereich weiter auf Kontinuität. So wurde bei den anstehenden Vorstandswahlen die Doppelspitze mit Max Gattinger und Christian Müller erneut im Amt bestätigt. Schließlich habe sich das Team in den vergangenen drei Jahren gut bewährt. Schriftführerin ist wieder Irina Ehlert und als Kassierer wurde Joachim Schoner bestätigt, der seit der Entstehung des Vereins diese Funktion mit Erfolg und Engagement innehat, was auch durch die seit Jahren gute Bilanz bestätigt wird.

Unterstützung kann der Verein in der Tat gut gebrauchen

Verstärkt wird der Vorstand zusätzlich durch zwei Beisitzer: Den Gartenbauverein in Willmatshofen, vertreten durch Herbert Ziegelmeier, sowie den Gartenbauverein Fischach, vertreten durch Walter Baalß. Der Vorstand geht wieder mit viel Elan in die nächste Amtsperiode und hofft auch auf weitere Unterstützung bei Veranstaltungen und Sammelterminen durch die Gartenbauvereine. Und Unterstützung kann der Verein in der Tat gut gebrauchen, sollte sich der Erfolg aus dem Jahr 2018 wiederholen.

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Christian Müller war voll des Lobes für das Engagement des herausragenden Sammeljahrs und bedankte sich nochmals bei den Helfern und auch bei der Mosterei Merk. Es wurden fast 150 Tonnen Äpfel gesammelt und zu Apfelsaft gepresst, sodass nun wieder genug Staudensäfte zur Verfügung stehen.

Regional, ökologisch, lecker

Der Vorstand wünscht sich für das Jahr 2019, dass weitere Verkaufsstellen die regionalen Streuobstprodukte des Vereins anbieten, vor allem in der Gastronomie gebe es noch viel Potential, hieß es. Schließlich sei der Staudensaft regional, ökologisch, lecker und deshalb „auf jeden Fall eine gute Wahl“.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird wieder eine Tagesreise angeboten. Am 13. Juli soll es zur Wilhelma nach Stuttgart gehen. Dort gibt es eine einmalige Kombination von botanischem und zoologischem Garten. Mitfahren können auch in diesem Jahr wieder alle Interessierten, eine Mitgliedschaft in der IG Streuobstwiese Stauden ist nicht notwendig. Mehr Infos im Internet unter www.staudensaft.de.

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