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Feuerwehr

19.07.2019

Die Biberbacher Schule „brennt“

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46 Rettungskräfte eilten am Donnerstag zur Grundschule in Biberbach. Bei der Übung wurden einige Kinder mit Hilfe der Drehleiter geborgen. Fotos: Sonja Diller

Rettungskräfte eilen zu der Großübung. Kinder dürfen auf die Drehleiter oder laufen über das Dach

Blaulicht und Rauch in der Biberbacher Grundschule: Mutige Kinder, schnelle Feuerwehrleute und disziplinierte Lehrkräfte machten die erste große Feuerwehrübung seit acht Jahren zu einem vollen Erfolg.

Um 9 Uhr stieg Rauch auf und die Alarmierung der Feuerwehr wurde ausgelöst. Sieben Minuten später war die Freiwillige Feuerwehr aus Biberbach vor Ort, dicht gefolgt von den Feuerwehren aus Eisenbrechts-hofen, Erlingen und Langweid. Mit der Drehleiter der Langweider Wehr wurden Kinder aus einem Klassenzimmer im ersten Stock evakuiert.

Mit Steckleitern holten die Feuerwehrleute Kinder aus Klassenzimmern, die nicht mit der Drehleiter erreichbar waren, und vom Dach der Schule. Eine nicht zu unterschätzende Mutprobe für die Grundschüler, die zwar gut gesichert und in sorgsamer Begleitung der Profis unterwegs waren, sich aber doch zum ersten Schritt auf die Leiter und in den Rettungskorb überwinden mussten.

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„Gut gelaufen“ ist die Übung, war der Biberbacher Feuerwehrkommandant Rainer Würz ebenso zufrieden mit dem Ablauf wie Kreisbrandmeister Bernd Schreiter, der sich die Arbeit der 46 Feuerwehrleute ansah. Vom vermeintlichen Brandrauch eingeschlossen waren 90 Kinder, die über Leitern in Sicherheit gebracht wurden. Insgesamt 129 Kinder wurden aus dem Schulhaus evakuiert und zum Sammelplatz im Feuerwehrhaus gebracht.

Dort gab es erst einmal von der Gemeinde Biberbach spendierte Butterbrezen, denn die Pausenbrote mussten mitsamt den Schulranzen bei der Alarmierung im Schulhaus zurückbleiben.

Schulleiterin Christa Bobinger war „heilfroh“ über den guten Verlauf der „absolut realistischen Übung“. Auch im Ernstfall wäre das Feuerwehrhaus Sammelort für die Kinder und Anlaufstelle für die Eltern. „An einigen Stellschrauben werden wir noch drehen, um kleine Verbesserungen festzuzurren, doch es hat alles sehr gut funktioniert“, war auch Bobinger zufrieden über das Zusammenspiel von Feuerwehren und Schule.

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