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Freizeit

27.11.2017

Die Ideen von Kolping sind ihre Richtschnur

Die Augsburger Kolping-Diözesanvorsitzende Sonja Tomaschek (zweite von rechts), Kolping-Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller (links) und Michael Säckl, einer der Diözesanleiter der Kolpingjugend im Bistum Augsburg (rechts) freuen sich mit Anna-Maria Högg (zweite von links) über die Verleihung des Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland.
Bild: Kolpingwerk

Anna-Maria Högg aus Diedorf engagiert sich sehr stark. Dafür bekam sie eine Auszeichnung des Kolpingwerks Deutschland

Anna-Maria Högg wurde das ehrenamtliche Engagement bereits in die Wiege gelegt. Die 27-jährige Tochter des Diedorfer Bürgermeisters ist Bundesleiterin der Kolpingjugend Deutschland und wurde nun mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland gewürdigt.

„Zu Kolping bin ich über meine Eltern gekommen“, erklärt Anna-Maria Högg ihren Weg zu dem katholischen Sozialverband. Schon seit 1994 ist sie Mitglied, mit 15 Jahren begann ihr eigentliches Engagement: Zunächst stand für Anna-Maria Högg die Kolpingsfamilie und die Jugendarbeit vor Ort im Fokus. Bald schon absolvierte sie einen Gruppenleiterkurs.

Infolgedessen betreute und leitete die junge Frau viele Aktionen der Jugendgruppe. Von 2009 bis 2012 war sie Diözesanleiterin der Kolpingjugend im Bistum Augsburg. Doch auch die Diedorfer Kolpingsfamilie wurde während dieser Zeit weiterhin von Anna-Maria Högg unterstützt. So gab es 2009 eine Jugendwallfahrt, 2011 und 2012 einen Jugendaustausch mit Indien. Schließlich wurde die Grundschullehrerin zur Bundesleiterin der Kolpingjugend Deutschland mit über 40000 Mitgliedern gewählt. Seitdem setzt sie sich für Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen ein. Anna-Maria Högg engagierte sich auch für die Arbeitsgruppe „Jugend und Kirche“ und vertrat das Kolpingwerk Deutschland in Europa. Christliche Werte und die Ideen des Verbandsgründers Adolph Kolping sind für sie die Richtschnur.

Zu den Hobbys der Bürgermeistertochter zählen das Lesen und das Musizieren: Sie spielt Fagott im Blasorchester des Musikvereins Diedorf. Doch ihre Freizeit wird eben auch vom Ehrenamt beansprucht. „Ohne Ehrenamt gäbe es die Gesellschaft in der jetzigen Form nicht“, erklärte Anna-Maria ihre Motivation. Der Einsatz für die Interessen anderer sei von großer Bedeutung in ihrem Leben.

So spielt gerade das „generationsübergreifende und internationale Engagement“ für Anna-Maria Högg eine wichtige Rolle. Sie setzt sich für „die Perspektiven junger Menschen und ein zukunftsfähiges Europa“ ein, dabei leitend sind stets die christlichen Werte und Ideen des Kolpingverbandes. Der 27-Jährigen ist auch die Weiterbildung von jungen Erwachsenen mit Seminaren, Schulungen und Aktionen ein Anliegen. Aktuelle Themen dabei sind unter anderem der demografische Wandel, der Einsatz für „eine vielfältige, bunte Gesellschaft“ und „eine offene Willkommenskultur“ des katholischen Sozialverbandes. Für die Lehrerin ist die Zusammenarbeit mit der Jugend „sehr bereichernd“.

Thomas Dörflinger, Bundesvorsitzender des Kolpingwerkes Deutschland, würdigte Anna-Maria Högg bei der Verleihung des Ehrenzeichens beim Bundeshauptausschuss in Stuttgart. Mit einem Wort fasste er den Einsatz der 27-Jährigen zusammen: „Sie hat stets die Anliegen und Interessen junger Menschen vertreten.“

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