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Die Lücken der Statistik

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Kommentar Von Christoph Frey
05.09.2018

Der Traum vom Eigenheim ist immer zu scherer zu erreichen. Sagt die jüngste Baustatistik.

Beinahe so zahlreich wie Statistiken selbst scheinen Sinnsprüche zu den Zahlenwerken, die besagen, dass diese zwar im Grunde hilfreich seien, nur unter Dreingabe einer Portion gesunden Menschenverstandes aber wirklich von Nutzen sein können. So ist es auch mit den vorliegenden Zahlen zur Bautätigkeit im Augsburger Land.

Die an sich eher drögen Werte wecken Interesse, seit Bau- und Immobilienpreise und in der Folge die Mieten durch die Decke gehen. Zum Beleg gleich noch eine Zahl: Um 4,2 Prozent sind die Baukosten in Deutschland innerhalb eines Jahres gestiegen, diesen Wettlauf kann Otto Normalverdiener kaum gewinnen. Der Traum vom Eigenheim aus eigener Kraft wird für immer mehr Menschen unerreichbar. Dass dieses nach wie vor überwiegend aus einem Häuschen bestehen soll, belegt die jüngste Baustatistik.

Sie gibt aber keine befriedigende Antwort auf die Kernfrage: Werden genügend Wohnungen im Zuzugsgebiet Augsburger Land gebaut? Und vor allem: Wie sieht es in den kommenden Jahren aus, wenn der Bedarf vermutlich steigen wird – Stichwort Uniklinik? Da bleibt dann nur das Vertrauen ins berühmte Bauchgefühl – gefragt ist eine realistische Einschätzung. Denn verlässliche Zahlen gibt es immer erst hinterher. Das sind sie – die Lücken der Statistik. Zum Artikel

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