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Auftritt

16.07.2018

Diese Tänzer waren märchenhaft

Die kleinen Tänzer kommen groß raus. Die Ballettschule Tingreen brilliert in der Stadthalle Neusäß mit neuen Ideen und viel Schwung.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Ballettschüler überraschen in der Stadthalle mit neuen Ideen

Sich im besten Sinne bewegen (move) und dabei die Zuschauer auf eine unterhaltsame Reise durch die Filmwelt (movie) zu führen – das Konzept von Christina Kratzer und Konstantin Hoppe ist aufgegangen. Die Ballettschule Tingreen präsentierte sich nach zwei Jahren wieder auf der Bühne der Stadthalle Neusäß und überraschte dabei mit neuen und spritzigen Ideen, mit fantasievollen, modernen Kulissen und Dekorationen.

Mit ihren treuen Schülern Christina Kratzer und Konstantin Hoppe, die in den langen Jahren ihres Balletttrainings eine enorme tänzerische Entwicklung gemacht haben, ist auch die Ballettschule spürbar erwachsener und reifer geworden. Märchenhaft war sie dennoch, die Reise durch die Geschichte Hollywoods von 1997 bis 2008. Dabei wurden die Zuschauer für zwei Stunden in eine Welt der Illusionen entführt. Konstantin Hoppe, der unterstützt von Christina Kratzer auch für die Inszenierung verantwortlich zeichnete, brillierte dabei mit seiner Partnerin im Pas de Deux genauso wie in Tanzszenen mit dem Ensemble. Herrlich sein Stepptanz zu „Singing In The Rain“, berührend und gleichzeitig zum Schmunzeln zusammen mit Christina Kratzer als „Schneemann“ aus dem Film „Eiskönigin“. Beide haben ihre Ballettkarriere in der Tanzschule Tingreen begonnen und die Freude am klassischen Tanz, Modern Dance und Stepptanz bis ins Erwachsenenalter beibehalten.

Mit anscheinend nur wenig Lampenfieber dafür mit umso mehr Spaß am Tanzen boten die Elevinnen die verschiedenen Tänze, choreografiert von Tingreen Jagob, Nina Geiger, Ema Kawaguchi und Barbara Klein, dar. In relativ schnellem Szenenwechsel erinnerten Filmmelodien und die dazu mit viel Liebe einstudierten Tänze die Zuschauer an Filmklassiker wie Casablanca, Indiana Jones, Fluch der Karibik oder Mary Poppins.

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Die Kleinsten ernteten bei der Vorführung aber den größten Applaus. Dann, als es wie bei dem Medley zum Film „Der fantastische Mr. Fox“ auf der Bühne von kleinen Füchsen, verkörpert von Tingreen Jagobs Minitänzerinnen, nur so wimmelte, tobte die Stadthalle. Unter dem Jubel der Zuschauer wirbelten sie keck über die Bühne.

Alte Filmplakate, Einspielungen von Filmsequenzen, die auf die anschließende Tanzdarbietung hinführten, eine in Nebel gehüllte Bühne, schwirrende und flirrende Lampions, gewohnt fantasievolle und mit viel Liebe genähte und gebastelte Kostüme und zum Abschluss ein kleines Feuerwerk machten den Ballettabend zu einer Show in Perfektion.

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