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Drohnen, die neue Landplage

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Kommentar Von Gerald Lindner
21.08.2018

Waren das noch Zeiten, als man mit dem Begriff „Drohne“ lediglich die männliche Ausgabe der damals noch wesentlich zahlreicheren Bienen identifizierte.

Sind Letztere nützliche Insekten, so sind die heutigen, funkgesteuerten Flugdrohnen zur Landplage und Heimsuchung geworden. Nicht nur dass Kriminelle sie inzwischen für ihre Postsendungen ins Gefängnis einsetzen. Auch im Umfeld von Flughäfen haben manche Besitzer dieser leidigen Flugkörper keine Hemmungen und lassen sie innerhalb der Sperrzone fliegen. Es ist mittlerweile schon fast nicht mehr möglich, sich in einem Biergarten aufzuhalten, in einem See zu baden oder auf einen Berg zu steigen, ohne dass einen Drohnen wie lästige Wespen umschwirren und auch noch die letzte schöne Perspektive auf den Chip bannen. Und mit ihrem schrillen Summton durchdringen sie die Stille. Man schimpft hierzulande gerne über Überwachung durch staatliche und städtische Kameras auf Plätzen und an Straßen. Selbst aber setzt man sich Mini-Livekameras an die Windschutzscheibe oder auf den Rad- und Motorradhelm und zeichnet ganze Fahrten auf. Wenn man sie immer wieder sehen kann, werden unwiederbringliche Momente lediglich beliebig und damit wertlos.

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