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Theater

01.12.2018

Ein Lottogewinn hat üble Folgen

Sie sind beim diesjährigen Stück der Heimatbühne Westendorf dabei: (vorne von links) Martin Schmid (Regisseur), Claudia Wagner, Evi Haußmann, Stefan Kaiser und Thomas Bobinger, (hinten stehend) Peter Domagalski (Technik), Xaver Strauß, Ernst Broetje, Sibylle Schulz, Lotte Durner, Walter Härle (Souffleur) und Georg Jaumann (Bühnengestaltung).
Bild: Sybille Schulz

Bei der Heimatbühne Westendorf geht es um die Geldgier. Das kann durchaus spannend sein

Um menschliche Schwächen – wie etwa Geldgier – geht es in dem Lustspiel, das die Heimatbühne Westendorf aufführt.

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„Jetzt hat sie schon a kleine Rente und die haut sie a no naus“, sagt Hermann Böckel alias Martin Schmid über „Tante Rosel“. Die alte Dame (Lotte Durner), um die es in dem Theaterstück „Tante Rosels Lottoschein“ geht, hat es in sich. Ihr ganzes Geld steckt sie in Lotto, Rätsel oder andere Glückspiele. Dabei hat sie noch nie etwas gewonnen bis – ja bis auf den Tag, der ihr Leben und das der ganzen Familie verändert, denn Tante Rosel knackt den Jackpot. Nur dass sie vor Freude der Schlag trifft, als sie die Nachricht hört. Da wollen nicht nur die vier Böckels ihren Anteil am Gewinn, sondern auch der Pfarrer (Stefan Kaiser), der für die Orgel sammelt, oder die Besitzerin der Lottoannahmestelle (Sibylle Schulz).

Mit dem Lustspiel kann die Heimatbühne wieder ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Die grundverschiedenen Ehepaare Böckel (Martin Schmid und Claudia Wagner, Thomas Bobinger und Evi Haußmann) scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Evi Haußmann ist als „böhmische Waldamsel Olinka“ der sprichwörtliche bunte Vogel. Sie bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch einen Dialekt auf die Bühne, der sie von den übrigen Darstellern mit dem schwäbisch/bayerischen Zungenschlag unterscheidet. Der weitere Verlauf des Stücks unter Regie von Martin Schmid erinnert an einen Krimi. Dazu trägt der Knecht der Familie Karl (Xaver Strauß) einiges bei. Die Familie schafft es fast, den Herrn von der Lottozentrale (Ernst Broetje) an den Rand des Wahnsinns zu bringen. (AL)

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