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Tradition

13.04.2016

Ein Stück Heimat kehrt nach Hause zurück

Die glücklichen Kongregationsmitglieder mit der restaurierten Fahne um Fähnrich Wolfgang Ostermeier (mit Tragegurt).
Foto: Ludwig Lenzgeiger

Eine Abordnung der Marianischen Kongregation Adelsried hat ihre Fahne nach der Restauration abgeholt

Auf eine 141-jährige Tradition kann die Marianische Kongregation in Adelsried mittlerweile zurückblicken, seit sie 1875 gegründet wurde. Eine eigene Fahne zur Repräsentation bei Wallfahrten und Prozessionen schuf sich die kirchliche Vereinigung 1909 an. Diese hat also nun ein stolzes Alter von 107 Jahren erreicht und ist die älteste Fahne des Dorfes. Eine solch lange Zeit ging natürlich nicht spurlos an der Fahne vorbei, und es war höchste Zeit, diese einmal gründlich zu restaurieren. Eine Abordnung hat sie jetzt nach der Restaurierung in Schierling bei Regensburg abgeholt.

Maßgeblich war Walter Zirch sen. darum bemüht, die Fahne wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen, da schon sein Großvater die Beschaffung der Fahne geleitet hatte und dieser auch der erste Fähnrich des Vereines war. Bald fand sich eine Gruppe, die dazu bereit war, die Herkulesaufgabe der Restaurierung anzupacken. Walter Zirch, Leonhard Graf, Fähnrich Wolfgang Ostermeier und Ludwig Lenzgeiger bemühten sich um Spenden und wurden auf organisatorischer Seite durch die Vertreter der Kirchenverwaltung, Franz Brechenmacher und Josef Zott, unterstützt. Auch kamen aus diesem Kreis nicht unerhebliche eigene Spenden sowie ein neues Fahnenband.

Die Spendenbereitschaft der Kongregationsmitglieder, der Adelsrieder Bürger, Vereine und Institutionen war enorm, und so gelang es bald, die nötige Summe aufzutreiben. Dass die Fahnenrenovierung auf so breite Zustimmung stieß, sei sowohl Ehre für die Kongregation als auch Aufgabe, heute und morgen die Werte, denen sie sich verpflichtet hat, zu vertreten, meint Ludwig Lenzgeiger. Vier Wortpaare stellen auf der Fahne diese Werte dar: „Eintracht und Liebe“, „Religion und Tugend“, „Tüchtigkeit und Fleiß“, „Frohsinn und Scherz“ sowie die Bitte an die Gottesmutter um Unterstützung, immer diesen Ansprüchen gerecht zu werden. (AL)

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