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Kultur

29.04.2019

Ein Unfall mit vielen Überraschungen

Zenzi (Julia Kannler) gesteht ihrem Bruder Simmerl (Manfred Gröger) die Fahrerflucht. Tagedieb Zacharias Heugabel (Michael Hollerauer) belauscht das Gespräch.
Bild: Benedikt Schulz

Die Theatergruppe Westheim überzeugt in ihrem neuen Stück „G’schäft ist G’schäft“ mit viel Energie und einem detailreichen Bühnenbild.

Mit einem bayerischen Lustspiel voller Witz und verblüffender Wendungen hat die Theatergruppe Westheim ihr Publikum am Wochenende in den Bann gezogen. In diesem Jahr nahmen sich die Schauspieler rund um Spielleiterin Dagmar Frühholz das Stück „G’schäft is G’schäft“ von Netty Berger vor. Mit vollem Erfolg: In hohem Tempo und mit viel Energie brachte die Gruppe das Stück an drei Abenden auf die Bühne.

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Vor allem das Bühnenbild überzeugte mit vielen kleinen Details, die erkennen ließen, wie viel Arbeit hinter dieser Produktion steckt. Das Stück selbst sorgte immer wieder für Überraschungen. Denn eigentlich fängt alles gut an, als der Bauer Irlinger Simmerl, gespielt von Manfred Gröger, seiner Schwester Zenzi ein nagelneues Mountainbike zum Geburtstag schenkt. Doch wie es der Teufel will, endet die Jungfernfahrt mit einem Unfall, bei dem Zensi, dargestellt von Julia Kannler, das Weite sucht.

Von der Dorfratschen Erna Schnappinger (Simone Neubaur) erfährt Zenzi dann auch prompt das ganze Ausmaß des Unfalls. Als dann der übereifrige Dorfpolizist Hugo Bringerl (Peter Huber) zum Verhör erscheint, gesteht Zenzi ihrem Bruder die ganze Wahrheit. Das Gespräch bleibt jedoch nicht unbemerkt. Der Tagedieb Zacharias Heugabel (Michael Hollerauer) belauscht das Geständnis, wittert die Chance seines Lebens und erpresst die beiden. Nun nimmt das Chaos seinen Lauf – gespickt mit verblüffenden Wendungen und lustigen Begegnungen.

Ein Unfall mit vielen Überraschungen

Die Theatergruppe Westheim spielte das Stück durchgehend mit viel Energie, die sich sichtlich auf das Publikum übertrug. Der Pfarrsaal St. Nikolaus in Westheim war bei der Premiere fast ausverkauft.

Der Westheimerin Angelika Böhm gefiel die diesjährige Inszenierung: „Ich bin schon oft hier gewesen, und auch dieses Jahr haben mich die Schauspieler wieder überzeugt“, sagt sie. Vor allem das Bühnenbild sei dieses Mal sehr gelungen. Auch Heinz Fluhr aus Westheim, der zum zweiten Mal ein Theaterstück der Westheimer Laien gesehen hatte, zeigte sich begeistert: „Das Stück ist sehr lustig und lebendig und wird mit viel Begeisterung gespielt.“ Generell sei es toll, dass es in Westheim eine solche Initiative gibt und sie von den Bürgern so gut angenommen wird. Fluhr war sich sicher: „Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen.“

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