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08.06.2014

Eine Lösung für den Kindergarten

Ein Archivbild vom Horgauer Kindergarten.
Bild: Marcus Merk

Die Horgauer Einrichtung ist zu klein

Nicht ein einziges Kind zusätzlich könne der Kindergarten in Horgau aufnehmen. Und das, obwohl schon 14 Kinder einen Kindergarten außerhalb besuchen. Das ist das Ergebnis der Bedarfsanalyse, die Bürgermeister Thomas Hafner am Anfang der jüngsten Gemeinderatssitzung in Horgau vorgestellt hat.

„Die Situation im Moment ist untragbar, die Kinder haben keinen eigenen Schlafsaal und wecken sich somit immer wieder gegenseitig auf“, sagte Alexander Köhler (CSU). Das soll sich endgültig ändern: Es werden neben einem neuen Gruppenraum, einem Wickelraum und einem Speisesaal mit Ausgabe auch neue sanitäre Anlagen gebaut. Ein genauer Plan liegt noch nicht vor, wird aber jetzt in Auftrag gegeben. Auch der Eingang könne nicht so bleiben wie er ist, man brauche einen behindertengerechten Zugang und einen Raum für Kinderwagen. „Es kann nicht sein dass die Eltern ihre Kinderwagen draußen im Regen stehen lassen müssen“, sagte der Bürgermeister. Zwei Jahre noch wird es vermutlich dauern, bis die Kindergartenerweiterung komplett durchgeführt ist.

Des Weiteren wurde auf der Sitzung beschlossen, dass die Gemeinde sich zukünftig für einen fairen Handel einsetzen wird. Es soll der Titel „Fair-Trade Kommune“ angestrebt werden. Anja Dördelmann (Bündnis Umwelt) hat das Projekt in der vergangenen Sitzung vorgestellt. Für den Titel müssen mehrere Kriterien erfüllt sein. Horgau hat bereits zwei Betriebe, die Fair-Trade Produkte anbieten. Es gab allerdings auch Gegenstimmen aus dem Gemeinderat: „Ich halte das Thema mehr für eine Privatangelegenheit und nicht für die Aufgabe des Gemeinderats“, meinte Thomas Christ (Freie Wähler). Auch Dietmar Mayerhauser (SPD) sprach sich dagegen aus. Das sei eine wirtschaftliche, keine politische Angelegenheit. Der Bürgermeister begrüßte allerdings die Idee als umweltbewusste Gemeinde ein Vorbild zu sein. Bei der Abstimmung überwogen die positiven Stimmen. Außerdem wurde Anja Dördelmann als Vertreterin des Gemeinderats in die Gruppe des Projekts entsendet. (akra)

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