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Kultur-/Sozialausschuss

23.09.2011

Eine Schönheitskur für Stadtbergens Spielplätze

Der Spielplatz an der Welserstraße ist nicht zeitgemäß.
Bild: Foto: Andreas Lode

Anlagen sollen auf ihre Modernität und Ausstattung untersucht und bei Bedarf erneuert werden

Stadtbergen „Sind unsere Spielplätze attraktiv genug?“ Diese Frage stellte der amtierende Bürgermeister Paul Metz zu Beginn der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses. Auslöser dafür waren diverse Anträge der Fraktion Grüne/Thum, wonach die Spielplätze in Stadtbergen und seinen Ortsteilen einer Erneuerung bedürften.

Problemfall an der Welserstraße durch neue Zufahrtsstraße

Der Vorwurf: Manche Geräte seien, sowohl was das Alter als auch die Art der Spielgeräte angeht, nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Zusammen mit den zwei Jugendräten Anna Schneider und Vanesa Popovic besichtigten die Mitglieder des Ausschusses die beiden Spielplätze an der Welserstraße in Leitershofen und am Rotspitzweg in Deuringen.

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Das Urteil über die beiden Plätze fiel zwar generell positiv aus. Doch speziell bei der Anlage an der Welserstraße macht die Nähe zur neuen Bauhhofhalle Kummer. Derzeit gibt es keinen Zaun, der das Gebüsch am Rande des Geländes von einer Zufahrtsstraße zur Halle abtrennt. Weil die Kinder aber dennoch das Gebüsch zum Versteckspiel nutzen sollen, gab es den Wunsch nach einem Zaun, der mehr Sicherheit bieten soll. Auch ansonsten solle untersucht werden, inwiefern neue Geräte angeschafft werden können. Im Gespräch ist zum Beispiel eine neue Rutsche für den Kleinkinderbereich an der Welserstraße.

Aber auch für die anderen Spielplätze – insgesamt gibt es im gesamten Stadtberger Gebiet 19 Stück – soll in den nächsten Wochen eine Bestandsaufnahme erfolgen. Die Ergebnisse sollen in der nächsten Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses untersucht und auf ihre Machbarkeit geprüft werden. Die entsprechenden Kosten für das Erneuerungsprojekt sollen dann anschließend in den Haushalt für das Jahr 2012 eingebracht werden.

Was die Sauberkeit der beiden besuchten Anlagen anging, stellten sowohl die Ratsmitglieder als auch die Jugendratsmitglieder ein positives Zeugnis aus. „Beide Spielplätze haben keinen ungepflegten Eindruck gemacht“, sagte Paul Metz. Die Abfalleimer würden regelmäßig geleert werden, zudem gebe es im Rahmen der Verwaltung eine klare Zuteilung.

Weitere Sitzungspunkte:

Ferienprogramm Zum ersten Mal in diesem Jahr war die neue Jugendpflegerin Katrin Ruff für die Organisation des Sommerferienprogrammes zuständig, an dem in diesem Jahr 252 Kinder teilnahmen. Die Bilanz fiel mehr als positiv aus. Es gab kein einziges verletztes Kind und auch die Kinder aus der italienischen Partnerstadt Bagnolo Mella wurden bestens integriert. Das diesjährige Herbstprogramm soll voraussichtlich am 4. November starten, die Anmeldefrist ist noch nicht festgelegt.

Hausaufgabenbetreuung Ein ebenso gutes Fazit gab es bei der Bilanz der Hausaufgabenbetreuung, die in der Parkschule Stadtbergen von Schulpädagogin Bärbel Leditschke betreut wird. Nach dem Start im März 2010, wo an zwei Wochentagen Mittelschüler bei den Hausaufgaben betreut wurden, stockten die Organisatoren das Angebot wegen der großen Nachfrage im Oktober 2010 auf drei Wochentage auf. Derzeit nutzen etwa 15 Schüler – also in etwa eine Klassengröße – das Programm. Bei etwa zwei Dritteln von ihnen hätten sich die Leistungen verbessert.

Hoigarta Die Planungen für den Hoigarta, der am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Leitershofen stattfinden soll, laufen. Als Ersatz für die verhinderten Schmuttertaler konnte mit dem Buchdorfer Zwoigsang Ersatz beschafft werden. Dazu präsentiert der Singkreis Deuringen seine Lieder, ebenso wie das Quartett Marcantuli oder eine Stubenmusi-Combo. (eisl)

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