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Erlebnis
12.06.2019

Mit dem Rad auf Naturtour in der Heimat

Am nordwestlichen Ortsrand von Thierhaupten wurde ein über Jahre zugeschütteter Zufluss zur Altnet freigelegt. Die Experten erwarten, dass sich über einen längeren Zeitraum hier Tiere und Pflanzen ansiedeln.
Foto: Claus Braun

Fischereivereine organisieren wieder Fahrt zu drei Stationen um Thierhaupten

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Fischereivereine aus Meitingen und Thierhaupten an der Aktion „Bayerntour Natur“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Seit 2001, dem Gründungsjahr der „Bayerntour Natur“, beteiligen sich die beiden Fischereivereine gemeinsam an dieser beliebten Aktion. Dabei geht es um bunte Wissensvermittlung, Bewegung und spielerisches Naturerleben. 80 Teilnehmer machten sich vom Garten des Obst- und Gartenbauvereins in Thierhaupten aus in zwei Gruppen zu den drei Stationen auf den Weg. In einem ehemaligen Sägewerk zeigten Maximilian und Hans-Peter Blasel den Weg vom Baum zum Brett auf. Seniorchef Hans-Peter Blasel machte auf den Strukturwandel in der Holzbranche aufmerksam: „Mit unserer Jahresleistung von 2500 Festmetern sägen wir so viel wie die Großen an einem Vormittag.“ Deshalb wurde der eigentliche Sägewerksbetrieb im Dezember letzten Jahres eingestellt. Trotzdem läuft der Betrieb aber im Bereich Holzhandel weiter. Die Vereinsvorsitzenden Hubert Schuster (Meitingen) und Manfred Stiglmair (Thierhaupten) führten die Gruppen anschließend an den nordwestlichen Ortsrand von Thierhaupten. Dort wurde jüngst ein Zufluss zur Altnet freigelegt, der viele Jahre unter Ackerland verschüttet lag. Im Rahmen eines Flurneuordnungsverfahrens soll auf einer rund zwölf Hektar großen Fläche der Natur wieder mehr Raum gegeben werden. Christine Lunzner vom Amt für Ländliche Entwicklung und Klaus Ludl, der Obmann der Koppelfischer, erläuterten das Projekt. Die Experten hoffen auf die Ansiedelung von Fröschen, Amphibien, Wasserinsekten, Krebsen, Libellen und Fischen sowie auf artenreiche Wiesen. Der Markt Thierhaupten wird künftig für die Pflege der Naturflächen aufkommen müssen. Bernhard Unger war mit seinem Jagdhund und einem amerikanischen Wüstenbussard auf der Mühlenwiese neben dem Mühlenmuseum, der dritten Station, vor Ort. Er erzählte von der in unseren Regionen seltenen Beizjagd, bei der mit den Großvögeln Jagd auf Mäu-se, Tauben oder Kaninchen gemacht wird. (bra)

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