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Biberbach

01.10.2017

Formel 1 am Markter Schwedenweg

Zahlreiche Zuschauer feuerten die mutigen Rennfahrer beim Biberbacher Bobbycar-Rennen an.
Bild: Maximilian Merktle

Mit 70 Sachen den Berg hinab. Unter den tollkühnen Startern beim Bobbycar-Rennen sind der Bürgermeister und ein echter Weltmeister. Gewonnen hat am Ende ein anderer Pilot.

Bereits zum neunten Mal luden das Jugendforum Faemb und das Jugendzentrum Biberbach zum Bobbycar-Rennen am Markter Schwedenweg ein. Sowohl Hobbyfahrer als auch ambitionierte Profis, darunter der amtierende Bobbycar-Weltmeister Dominik Rivola aus Erlingen, in der Region wegen seiner fast zwei Meter Körpergröße als „rasender Riese“ bekannt, waren am Start. Rein größenmäßig hatte Rivola schon einmal harte Konkurrenz – denn auch Biberbachs Bürgermeister Wolfgang Jarasch war am Start.

Mit dabei sind zwölf mutige Starter

Mit teils sehr kreativ umgebauten Fahrzeugen wagten sich die Fahrer die bewährte Strecke am Schwedenweg im Ortsteil Markt herunter. Scharfe Kurven und eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 70 km/h stellen auch für Experten jedes Jahr aufs Neue eine große Herausforderung dar.

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Dieses Jahr gingen zwölf mutige Fahrer an den Start, bejubelt wurden sie von zahlreichen Zuschauern am Rande der Strecke. Tobias Merktle, Vorstand des Jugendforums, war voll des Lobes für die Teilnehmer: „Wir freuen uns, dass wir einen festen Stamm an treuen Fahrern haben, die schon seit neun Jahren, seit dem ersten Rennen, bei uns dabei sind. Genauso erfreulich ist auch, dass jedes Jahr neue Fahrer dazukommen, die manchmal sogar mehrere Stunden Anreise in Kauf nehmen.“

Platz eins geht an Jochen Kühnel

Das Rennen in Biberbach hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Rennkalenders der Bobbycar-Freunde etabliert. Besonders freuten sich die Veranstalter auch über drei Kinder, die schon fast wie die Profis auf einem verkürzten Kurs an den Start gingen. „Es macht einfach Spaß, den Kindern zuzuschauen, mit welcher Leidenschaft sie den Berg runterfahren. Um den Nachwuchs müssen wir uns bei unserem Rennen keine Sorgen machen“, zeigte sich Juze-Vorstand Dennis Schäffler zufrieden.

Am Ende übrigen´s landeten der Weltmeister und der Bürgermeister nicht auf dem Siegertreppchen. Jochen Kühnel holte nach insgesamt fünf Durchgängen den ersten Platz und durfte stolz den begehrten Siegerpokal in die Höhe stemmen.

Neben ihm auf dem Podest landeten als Zweitplatzierter Stefan Gyimesi und auf Platz drei Guido Rivola.

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