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Friedensfest darf keine Kluft zwischen Stadt und Land schaffen

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Kommentar Von Maximilian Czysz
07.08.2019

Der Antrag der V-Partei dürfte bei den Geschäftsleuten im Augsburger Land auf wenig Gegenliebe stoßen.

Denn Fakt ist: Viele Augsburger nutzen heute ihren freien Tag für einen ausgiebigen Einkauf im Umland.

Der Feiertag wird so fraglos auch zum finanziellen Festtag. Dabei soll der weltweit einzigartige Stadtfeiertag eigentlich ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung und für Vielfalt und Toleranz setzen. Und das alles im Zeichen des Westfälischen Friedens, der nach dem verheerenden und abscheulichen Dreißigjährigen Krieg endlich ein Nebeneinander der Konfessionen ermöglichte.

Selbst in Augsburg gibt es Spannungen

Heute gibt es keine Kluft mehr zwischen Katholiken und Protestanten. Aber zwischen Stadt und Land. Und selbst in Augsburg gibt es Spannungen – weil nämlich für den Feiertag die Arbeitsstelle und nicht der Wohnort entscheidend ist. Wer also im Landkreis beschäftigt ist und in Augsburg wohnt, hat nichts vom Feiertag. Andersherum kann feiern, wer in Augsburg arbeitet und im Augsburger Land wohnt.

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Die Logik dahinter lässt sich kaum erschließen. Wäre es da nicht gerechter, den Feiertag des Friedens willen auch auf das Umland auszudehnen?

Ob und wie auch der Landkreis ein Friedensfest bekommen könnte, lesen Sie hier:
V-Partei will ein Friedensfest für das Augsburger Land

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