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Gartenarbeit: Die Ameisen sind da

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Kommentar Von Elli Höchstätter
17.06.2019

Gartenarbeit soll ja dabei helfen, Stress abzubauen und zu entschleunigen. Von wegen.

Wenn ich mich in gewissen Ecken meiner grünen Oase bewege, muss ich mich schnell und hektisch bewegen. Der Grund: Ameisen haben sich dort breitgemacht und verteidigen ihr Revier. Wer zu lange still rumsteht, dem kriechen die kleinen Krabbler in die Schuhe oder ins Hosenbein, um anschließend herzhaft zuzubeißen.

Von Entspannung kann keine Rede mehr sein, denn die Ameisen haben sich sogar unter den Platten auf der Terrasse eingenistet. Beim Kaffeetrinken müssen nun die Beine in die Höhe gehalten werden. Das sieht recht lustig aus – vermutlich stärkt es auf die Dauer sogar die Bauchmuskeln.

Vielleicht wandert mal der Ameisenbär nach Schwaben ein

Noch immer weigere ich mich, Gift gegen die Insekten einzusetzen, da ich immer einen naturnahen Garten wollte. Doch was mache ich mit meinen lauschigen Plätzchen, wenn ich diese nicht mehr nutzten kann? Ich hoffe ja stark, dass vielleicht mal der Ameisenbär nach Schwaben einwandert oder aus einem Zoo ausbüchst und sich in unserem Garten den Bauch vollschlägt. Immerhin gibt es hier in der Region noch andere tierische „Exoten“. In den Stauden hüpft noch immer ein Känguru rum und der Wolf war auch schon im Augsburger Land unterwegs.

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