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Charity-Nachmittag

16.04.2019

Gemeinsam für die gute Sache

Ein Bild wurde gestaltet, das individuelle Botschaften und Fantasien und vor allem Gemeinschaft im Engagement für eine gute Sache ausdrückt.
Bild: Monika Matzner

Zuspruch übertrifft Erwartungen der Organisatoren

Durch Handwerksstände stöbern, sich künstlerisch betätigen, Kaffee trinken, Gemeinschaft erleben, bei der Verlosung sein Glück versuchen: Beim Charity-Nachmittag in Nordendorf war dies alles möglich. Der Spaß- und Unterhaltungsfaktor war freilich nicht der wichtigste Punkt der Veranstaltung. Schließlich ging es vor allem darum, etwas Gutes zu tun: Die Einnahmen der Veranstaltung kommen der DKMS (Deutschen Knochenmarksspenderdatei) zugute, die sich dem Kampf gegen den Blutkrebs verschrieben hat.

Mila Heermeier war die Ideengeberin des Charity-Nachmittags. Auslöser war die Krebserkrankung eines 15-jährigen Jungen aus ihrem Bekanntenkreis. Rasch fand sie engagierte Mitstreiter für ihr Vorhaben, nicht nur die Mitorganisatorinnen Monika Wiedemann, Sandra Berger und Steffanie Mitschke, sondern auch viele Helfer und Sponsoren. Sie alle zeigten sich am Charity-Nachmittag glücklich, „einen Teil dazu beitragen zu können, die lebensrettende Arbeit der DKMS zu unterstützen“.

Auch unter den Besuchern war dieses Ansinnen immer wieder zu hören. Etwa von Cosima Mayer. Sie war gekommen, „um Solidarität zu zeigen im Kampf gegen Blutkrebs“ und sie hoffe, dass die Spendenbereitschaft und das Mitgefühl den Betroffen Mut macht. Ähnlich sah es auch Barbara Hödl. Um zu helfen, steuerte sie einen Gutschein für die Verlosung bei und machte sich dann auch selbst noch eine Freude durch den Erwerb hübscher Dinge, etwa Filzblumen, an den Kunst- und Handwerksständen.

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An einem Stehpult hielt Florian Schwinger Infomaterial zur Stammzellspende bereit. Der Nordendorfer konnte dabei auch von seiner persönlichen Erfahrung als Spender berichten und die Besucher aufklären: „Die Spende war unkompliziert – vergleichbar mit einer langen Blutspende, Dauer etwa vier Stunden.“

Der Nachmittag bot dann auch gleich die Gelegenheit, sich online registrieren zu lassen. Der Wangenabstrich kann nach Zusendung des Materials zu Hause selbstständig durchgeführt werden.

Gegen eine kleine Spende konnten große und kleine Besucher ein gemeinschaftliches Gemälde erstellen. Das fertige Werk mit vielen individuellen Botschaften drückt nun bildlich die Gemeinschaft für eine gute Sache aus.

„Meine Erwartungen wurden übertroffen“ so Mila Heermeier, „so viel Unterstützung für Menschen, die unsere Unterstützung dringend brauchen.“ Die Höhe der Spenden wird in den kommenden Wochen ermittelt. (moma)

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