Newsticker

Fast ganz Österreich und große Teile Italiens sind nun Corona-Risikogebiete
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Gessertshauser wünschen sich ein Bürgerhaus

Infoveranstaltung

06.02.2015

Gessertshauser wünschen sich ein Bürgerhaus

Zwischen Kindertagesstätte und Schule könnte ein Gebäude mit Mehrfachnutzung die akute Raumnot der Gessertshauser Vereine und der verschiedenen Organisationen beheben.

Vereine listen ihren Raumbedarf auf. Jugendrat sucht ebenfalls eine neue Bleibe

Vor einigen Monaten stellte der Jugendrat Gessertshausen fest, dass er dringend einen eigenen Raum für Seminare, regelmäßige Treffen, Kurse und für die Aufbewahrung von Unterlagen und Materialien benötigt. Doch nicht nur die Jugendlichen suchen nach einer dauerhaften Bleibe; auch die Ortsvereine und verschiedene Gruppen brauchen Räume. Deshalb hat der Jugendrat jetzt gemeinsam mit Verena Nittmann als Moderatorin eine Veranstaltung durchgeführt, bei der Bürger und Vereine ihre Wünsche vorbringen konnten.

Der Jugendrat mit Regina Mayr und Nathalie Geis, der Musikverein (Lukas Lederle), die Krabbelgruppen (Anita Nachtrub, Julia Tiecher), die Mittagsbetreuung (Brigitte Geis) und der Kindergarten (Petra Schlittenbaur, Claudia Kobs) mit Unterstützung der Jugendbeauftragten (Verena Nittmann) stellten ihre Raumprobleme und ihre angestrebte Lösung vor: ein Bürgerhaus als Verbindungsgebäude zwischen Schule und Kindergarten.

Der Musikverein hat derzeit keine eigenen Räumlichkeiten, sondern ist teilweise in der Schwarzachhalle und in der Schule untergebracht. Es gebe regelmäßig Probleme, wenn in der Schule zusätzlicher Platzbedarf entstehe, weiß Verena Nittmann. Der Musikverein brauche Räume zum Proben und für den Einzel-/Orchesterunterricht und Lagermöglichkeiten für Noten sowie eine kleine Küche.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Seit vielen Jahren wird von der Krabbelgruppe ein Raum im Dachgeschoss des Pfarrhauses Dietkirch genutzt. Derzeit ist nicht abschließend geklärt, ob dies auch weiterhin möglich ist, da momentan der Brandschutz geprüft wird und sich die Nutzung durch die Erweiterung der Pfarreiengemeinschaft ändert. Die Krabbelgruppen benötigen einen Gruppenraum, der entsprechend für Kleinkinder eingerichtet ist (Küche sowie eine Wickelmöglichkeit, Garten für Außenaktivitäten).

Immer wieder wird ein Begegnungszentrum, ein Treffpunkt für Bürger und verschiedene Generationen gewünscht. Vhs, Seniorenbeauftragte und Jugendbeauftragte brauchen Platz, dies könnte in einem Bürgerhaus realisiert werden. Neben kleineren Räumen sollte auch ein größerer Raum für 100 bis 200 Personen vorhanden sein, denn für Veranstaltungen mit dieser Personenzahl gibt es in Gessertshausen bislang noch keine geeigneten Räumlichkeiten. Der Frauentreff (früher Frauenbund) hatte einen regelmäßigen Frauentreff im Angebot.

Der Kindergarten braucht eine fünfte Kindergruppe. Zusätzlich sind Sanitärräume für Kleinkinder, ein Schlafraum und ein kleiner Intensivraum erforderlich. Die Mittagsbetreuung der Grundschule hat steigende Belegungszahlen; das Raumkonzept konnte noch geändert und für dieses Jahr eine ausreichende Lösung gefunden werden. „Durch eine neue Mensa könnte der Essbereich ausgegliedert und die frei gewordene Fläche für die Betreuung genutzt werden“, ist Verena Nittmann überzeugt. Wichtig wäre ein zusätzlicher Raum mit Tischen und Stühlen und ein Spielplatz, um mit den Kindern nach draußen gehen zu können.

Immer wieder zeigt sich, dass nicht alle Betreuungswünsche von Krippe, Kita und Mittagsbetreuung gedeckt werden können. Für diese Randzeiten könnte ein Raum geschaffen und eine Sammelbetreuung (über Tagesmütter) angeboten werden.

Die Tendenz zu längeren Buchungszeiten in der Mittagsbetreuung führt auch zu mehr Mittagessen. Eine eigene Mensa könnte das Problem lösen und als gemeinsamer Ort für Kindergarten- und Schulkinder genutzt werden. Auch Senioren oder andere Personen könnten dort ein günstiges Mittagessen einnehmen, es würde sich eine Art „Mehrgenerationen-Mensa“ ergeben; eine entsprechend ausgestattete Küche wird aber benötigt. Die Mehrfachnutzung wäre ein Vorteil des neuen Bürgerhauses, wurde in der anschließenden Diskussion deutlich. Auch die Dorfgemeinschaften der anderen Ortsteile funktionierten dank der dortigen Bürgerhäuser sehr gut, fasste Schuster zusammen. Die Entwicklung der örtlichen Vereine war den meisten Teilnehmern ein großes Anliegen. Einigkeit herrschte auch darüber, dass ein Bürgerhaus die Gemeinschaft im Hauptort Gessertshausen stärken könnte.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren