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Gemeinderat

29.01.2020

Grünstreifen im Neubaugebiet bleibt

Eine Bürgeranfrage zum Neubaugebiet Steinriesel II beschäftigt den Gemeinderat in Heretsried. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu Bauprojekten in der Kommune

Der Gemeinderat Heretsried befasste sich in seiner vergangenen Sitzung mit einer Bürgeranfrage. Konkret ging es um den Grünstreifen, den die Häuslebauer im Neubaugebiet Steinriesel II bei den nördlichen Grundstücken mitkaufen und pflegen müssen. Der Streifen ist von den Behörden vorgeschrieben und dient zur Ortsrandbegrenzung – jedenfalls solange das Baugebiet nicht erweitert wird.

Bürgermeister Heinrich Jäckle erklärte, dass der Grünstreifen auch im kommunalen Besitz bleiben könne. Die Gemeinde müsse sich dann um die Pflege kümmern, bräuchte eine Zufahrt, und der Streifen wäre dann auch breiter anzulegen. Zudem müsse die Gemeinde nach behördlichen Vorschriften anpflanzen. Auswirkung wäre, dass die Grundstücke und gegebenenfalls sogar die Baufenster kleiner und die Bauplatzpreise höher wären.

Jäckle sagte weiter, dass eine Änderung den kompletten Neubeginn des Bebauungsplanverfahrens zur Folge hätte. Nachdem derzeit noch keine Grundstücke verkauft seien, sei dies kein Problem. Der Gemeinderat sprach sich aber einstimmig gegen eine solche Änderung und die Beibehaltung des Grünstreifens in Privatbesitz aus.

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Das Bürgerhaus Lauterbrunn wird entgegen der ursprünglichen Planung eine normale Pfannenabdeckung auf beiden Gebäuden bekommen. Das Dach soll in Eigenleistung gedeckt werden.

Am neuen Mehrzweckhaus in Heretsried ist man schon einen Schritt weiter. Der Dachstuhl wurde in der vergangenen Woche aufgerichtet. Das Richtfest findet am Freitag, 7. Februar, ab 17 Uhr statt.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen hat sich für die Gemeinde rentiert. Im gesamten Gemeindegebiet sanken die Kilowattstunden von 40000 auf 14000.

Die Gemeinde wurde in die Aktion „Marktplatz der Generationen“ des bayerischen Sozialministeriums aufgenommen. Zwei Jahre lang wird die Kommune nun bei Fragen zur Gestaltung des demografischen Wandels fachlich begleitet. Lebenswertes Wohnen im Dorf ist ein Ziel, das sich die Gemeinde gesetzt hat. Fünf Prozent aller Bürger sind bereits heute über 80 Jahre alt. Eine Zahl, die künftig noch ansteigen wird, mutmaßte man im Gremium.

Die Bürgerversammlung findet am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal in Lauterbrunn statt. Nach dem offiziellen Ende haben die Kandidaten für die Gemeinderatswahl die Möglichkeit, sich der Bevölkerung vorzustellen.

Wie in Emersacker gab es auch im Kindergarten St. Vitus Lauterbrunn vor den Weihnachtsferien Legionellen an verschiedenen Wasserentnahmestellen. Während der Ferien wurden täglich Spülungen vorgenommen. Die Nachuntersuchung durch ein Labor hat ergeben, dass der Kindergarten wieder legionellenfrei ist.

Positiv gesehen wird im Rat das Projekt Flexibus – eine Art Rufbus, der auf Bestellung kommt. Derzeit ist es zum Beispiel nicht möglich, mit dem Bus von Heretsried oder Lauterbrunn nach Welden zu kommen. Mit einem Flexibus könnten solche Querverbindungen bedient werden.

Die Gemeinde will sich von 15. Juni bis 5. Juli an der Aktion Stadtradeln beteiligen.

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