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Kutzenhausen

25.06.2020

Kutzenhausen hat zwei neue Jugendbeauftragte

Kümmern sich künftig in Kutzenhausen gemeinsam um die Belange der Kinder und Jugendlichen: Katja Wunderwald und Leonhard Donderer.
Foto: Josefine Wunderwald

Katja Wunderwald und Leonhard Donderer haben als neue Jugendbeauftragte in Kutzenhausen viele Aufgaben. Auch hat die Kommune nun ein Konzept für schnelles Internet.

Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimme für zwei Jugendbeauftragte entschieden. Das Ehrenamt nehmen Katja Wunderwald (Bündnis 90/Die Grünen) und Leonhard Donderer (Unabhängige Gesamtgemeinde) wahr. Sie sind künftig neben den Bürgermeistern der Gemeinde die wichtigsten Ansprechpartner rund um Fragen der kommunalen Jugendpolitik.

Zugleich sind die beiden in ihrem Bereich Bindeglied zwischen der Gemeinde und dem Landratsamt. „Auf diese Weise kann viel für die Anliegen und Entwicklung der Kinder, Jugendlichen und deren Eltern erreicht werden“, betonte Bürgermeister Andreas Weißenbrunner.

Jugendbeauftragte Kutzenhausen: Das sind ihre Aufgaben

Die Einsetzung von Jugendbeauftragten hatten zuletzt sowohl das Landratsamt als auch der Bayerische Gemeindetag gefordert. Die Ansprechpartner und Unterstützer seien nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen, sondern auch Brückenbauer zwischen Politik, Verwaltung und Jugend, argumentierten sie. Parallel dazu plädierte auch die Gruppierung Unabhängige Gesamtgemeinde für die Benennung.

Die örtlichen Jugendbeauftragten bringen sich künftig ins Ferienprogramm ein und haben ein offenes Ohr für die Anliegen von Kindergartenkindern bis hin zu Jugendlichen. Um diesem breit gefächerten Spektrum Rechnung zu tragen, schlug Leonhard Donderer eine sogenannte Tandem-Variante vor, sodass diese Arbeit künftig im Duo erledigt werde.

Ein neues Aufgabenbereich haben auch zwei weitere Gemeinderäte erhalten. Ralph Kramer (Freie Wähler Kutzenhausen) und Martin Mayr (CSU) als sein Stellvertreter wurden in den Umlegungsausschuss berufen.

Kutzenhausen hat nun ein Breitbandkonzept für schnelles Internet. Unser Symbolfoto zeigt ein Glasfaserbündel.
Foto: Jan Woitas, dpa

Kutzenhausen hat nun ein Konzept für schnelles Internet

Weiter beschlossen wurde auch, drei Flurnummern im Gemeindeteil Rommelsried einem öffentlichen Feld- und Waldweg zu widmen. Der 62 Meter lange Weg erhält die Bezeichnung „Wolfschattenweg“.

Abgerundet wurde die Sitzung von der Vorstellung eines Breitbandkonzepts. Hier informierte Jürgen Schuster vom Büro Corwese den Gemeinderat unter anderem über die Gigabitrichtlinie Bayern. Darin sei erstmals in „grauen Flecken“, das heißt unter bestimmten Voraussetzungen, auch wenn bereits ein Netz mit mehr als 30 Megabit pro Sekunde vorhanden ist, eine Förderung möglich, meinte der Referent. Im Wesentlichen sagte er: „Je mehr Adressen ausgebaut werden, umso geringer wird der prozentuale Eigenanteil für die Kommune.“

Angesprochen wurde von ihm auch der „Masterplan Leerrohre“. Die Mitverlegung von Leerrohren im Rahmen von anderen Tiefbauarbeiten ermögliche es der Gemeinde über Jahre hinweg, eine massive Kostenreduzierung herbeizuführen. „Die von der Kommune verlegten Leerrohre können nämlich an einen Netzbetreiber vermietet oder verkauft werden“, so Schuster.

Der Bürgermeister regte in diesem Zusammenhang die Erstellung eines Masterplans an. Dieser lege konkret fest, was auszuführen sei. Ein derartiger Plan könne mit 50.000 Euro bezuschusst werden und „koste so die Gemeinde nichts“.

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