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Gersthofen

16.03.2015

Mit Ausstellungen die Besucher fangen

Die seit 2003 geltende Zielvorgabe von 10000 Besuchern pro Jahr hat das Gersthofer Ballonmuseum im Jahr 2014 wieder übertroffen.
Bild: Marcus Merk

Warum das Ballonmuseum nicht mehr nur auf Ballonfahrt setzt 

Von Martin Deibl

Das Ballonmuseum in Gersthofen ist immer einen Besuch wert. Das dachten sich im vergangenen Jahr 11302 Menschen, wobei inzwischen auch Kinder unter sechs Jahren mitgezählt werden. Seit der Eröffnung des schmucken Neubaus im Mai 2003 schauten sich knapp 140000 Besucher die spannende Entwicklung der Ballonfahrt an. Damit habe man die seit 2003 geltende Zielvorgabe „10000 Besucher pro Jahr“ mit durchschnittlich jährlich 11634 Menschen um rund 16 Prozent deutlich übertroffen, schreibt Leiter Thomas Wiercinski in seinem Jahresbericht, den der Kulturausschuss ohne Diskussion zur Kenntnis nahm.

Das Ballonmuseum Gersthofen sei eine „attraktive Adresse in der überregionalen Museumslandschaft“, freut sich Wiercinski und verweist auf die Besucherzahlen, die gegenüber 2013 deutlich gesteigert werden konnten. 2013 hatte allerdings der plötzliche Tod des damaligen Leiters Richard Ide das Museum in jeglicher Hinsicht tief getroffen.

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Mehr Besucher kommen immer dann, wenn es spektakuläre Ausstellungen gibt. „Höhenrekord“ der letzten Jahre waren die fast 20000 Besucher 2008. 2014 war „Joachim Jung – auf den Spuren von Paul Klee“ zu sehen. Das wollten 2237 Menschen sehen. Die Gesamtausgaben für das Ballonmuseum bewegen sich im Jahr zwischen 200000 und 250000 Euro.

In Zukunft soll der Neubau noch stärker für thematisch nicht an die Ballon- und Luftfahrt gebundene Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden. Zug um Zug ist auch eine Ertüchtigung des Wasserturms geplant, in dem die Aeronautiksammlung der Augsburger Ballonfahrerlegende und des leidenschaftlichen Sammlers Alfred Eckert zu bewundern ist.

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