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Jahresrückblick

25.02.2015

Neusässer Wehr rüstet Technik auf für schnellere Einsätze

Die Geehrten mit Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister (Zweiter von links), Kommandant Christian Kannler (Vierter von links), stellvertretendem Kommandant Andreas Golling (Sechster von links) und (von rechts) stellvertretendem Vorsitzenden Jörg Aumann, Vorsitzenden Robert Schmidt und Bürgermeister Richard Greiner.
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Die Geehrten mit Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister (Zweiter von links), Kommandant Christian Kannler (Vierter von links), stellvertretendem Kommandant Andreas Golling (Sechster von links) und (von rechts) stellvertretendem Vorsitzenden Jörg Aumann, Vorsitzenden Robert Schmidt und Bürgermeister Richard Greiner.

Vorsitzender Robert Schmidt wiedergewählt. Erweiterung des Feuerwehrhauses ist geplant. Mitglieder geehrt

Das Jahr 2014 brachte für die Stützpunktfeuerwehr Neusäß glücklicherweise etwas weniger Einsätze als das Vorjahr, das von starken Unwettern geprägt war, mit sich. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr deutlich, bei der Vorsitzender Robert Schmidt und sein Stellvertreter Jörg Aumann in ihren Ämtern bestätigt wurden. 18 Mitglieder wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die Zeit wurde 2014 genutzt, um aus den Erfahrungen von 2013 Verbesserungen zum Schutz der Bevölkerung umzusetzen. So wurde ein System zum Betrieb einer Kreiseinsatzzentrale in der Feuerwache Neusäß mit einem schnelleren Ablauf zur Annahme von Schadensfällen und einer schnelleren Einsatzbearbeitung realisiert. Dazu wurde die Wache in der Ortliebstraße technisch umgebaut. Die Stadt Neusäß baute ein eigenes Notstromaggregat mit Unterspannungsversorgung ein. So ist es bei Stromausfall im Stadtgebiet möglich, einen Krisenstab zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung und Sicherheitsbehörden zur Koordinierung von Rettungsmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Dies verbessere die Kommunikation im Schadensfall massiv, erläuterte Kommandant Christian Kannler. Zudem wurde die gesamte analoge Funktechnik auf modernen Digitalfunk umgerüstet.

Im Ausblick auf die Jahre 2015 bis 2017 freute sich Christian Kannler, dass die Stadt Neusäß an der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes festhält. Für das Feuerwehrhaus sei eine Erweiterung geplant. Mit einer starken Gruppe von 17 jungen Feuerwehranwärtern sehen die Jugendwarte Andreas Geirhos und Thomas Lange die Zukunft der Feuerwehr gesichert. Die Gemeinschaft unter den Jugendlichen werde bei wöchentlichen Übungen, Grillabenden und Ausflügen gepflegt.

Die aktive Feuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr werden stark durch den Feuerwehrverein, der konstant 300 Mitglieder hat, unterstützt. Der Vereinsausflug der Mitglieder führte nach Salzburg. Guten Zuspruch fand 2014 der Tag der offenen Tür im Mai. Gemeinsam mit anderen Neusässer Vereinen konnte die Maibaumtradition wiederbelebt werden. Bei den Neuwahlen stellten sich Vorsitzender Robert Schmidt, sein Stellvertreter Jorg Aumann und Schriftführer Robert Mayr zur Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Wiedergewählt wurden auch die Kassenrevisoren Gundolf Greif und Walter Neu.

Bürgermeister Richard Greiner lobte die Feuerwehr Neusäß als vitalen Verein, der für die Sicherheit der Bürger sorge. Um den Feuerwehrbedarfsplan nach Zeitplan realisieren zu können, habe der Stadtrat für die Feuerwehr Neusäß für 2015 Finanzmittel zur Umbauplanung freigegeben. (AL)

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