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Neusäß

10.07.2015

Neusässer erfüllen das Haus mit Musik

Am Samstag soll das "Haus der Musik" in Neusäß fertig werden. Auch das Jugendkulturhaus Stereoton wird hier einziehen.
Bild: Foto: Marcus Merk

Am Samstag öffnet das neue Haus der Musik erstmals seine Türen. Alle Gruppen, die dort einziehen werden, zeigen ihr Können und unterhalten die Besucher. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun

Von außen sieht es ja schon imposant aus, das neue Haus der Musik an der Daimlerstraße. Das prägende Erscheinungsbild des Gebäudes ist eine Fassade aus durchscheinenden Gussglaselementen, die vor einem roten Hintergrund montiert sind. Je nach Tageszeit und Lichteinfall erscheint das Haus mal weißlich oder rötlich.

Wie es von innen aussieht, dieses Geheimnis wird am kommenden Samstag, 11. Juli, gelüftet. Aber am Tag der offenen Tür können die Besucher ab 14 Uhr nicht nur ein leeres Gebäude besichtigen – das Haus der Musik wird dann bereits mit Leben und vor allem viel Musik erfüllt sein. Denn alle Gruppen, die zukünftig dort beheimatet sind, werden eine Kostprobe ihres Könnens geben. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Die Sing- und Musikschule, die Stadtkapelle, das Kammerorchester und die Narrneusia freuen sich auf viele Gäste. Auch im angeschlossenen Jugendkulturhaus Stereoton ist allerhand geboten.

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Um 13.45 Uhr ziehen die Bewohner mit musikalischer Untermalung vom alten Rathaus in der Bgm.-Kaifer-Straße zum neuen Haus an der Daimlerstraße/Ecke Hauptstraße. Dort begrüßt Bürgermeister Richard Greiner die Gäste, bevor die Musik das Zepter übernimmt.

Zuerst treten Martina Paciotti und Andrea Bosso aus der Partnerstadt Bracciano mit Klassik auf.

Danach können die Interessenten das Haus mit großzügigen Räumlichkeiten zum Proben für alle Musiker und Musikschüler nebst Lager- und Büroräumen besichtigen. Besonders eindrucksvoll ist der Probenraum der Faschingsgesellschaft Narrneusia, der eine Höhe von fünf Metern misst. Dies war den Tänzerinnen und Tänzern ein wichtiges Anliegen, um ihre Würfe und Hebefiguren üben zu können.

So zeigt die Narrneusia am Samstag dort auch Ausschnitte aus den aktuellen Shows. Außerdem gibt es Luftballons, Demos aus dem Kostümfundus und alte Pins werden verkauft. Für das leibliche Wohl sorgen das Stereoton mit Snacks sowie die Musikschule und das Kammerorchester mit leckeren Kuchen. Der Erlös fließt in den Erwerb eines Flügels.

Für Architektur-Interessierte geben Herbert Zimmermann vom Bauamt der Stadt Neusäß sowie der Projektleiter von Dürschinger Architekten im Foyer Einblick in Planung und Bau des Hauses.

Verzögerungen gab es aufgrund der abwechslungsreichen Vergangenheit des Areals. Denn dies diente in früheren Zeiten als Abraumgrube. Auffüllungen mussten abgetragen werden, um mit dem Bau beginnen zu können. Die Kosten für den Neubau belaufen sich insgesamt auf rund sieben Millionen Euro.

Nach 21 Monaten Bauzeit können nun die Nutzer ihr neues Domizil beziehen – nun statt wie erhofft im Frühjahr im Sommer. Wie Doris Bauernfeind, stellvertretende Leiterin der Musikschule, erklärte, findet der Umzug der Musikschule in der ersten Augustwoche statt. Der Betrieb kann zum Beginn des neuen Schuljahrs aufgenommen werden. Parallel werden die Außenanlagen fertiggestellt und im Spätherbst mit Büschen und Bäumen bepflanzt.

Für die Handwerker bedeutet der Samstag vor allem: Vollgas geben, damit alles fertig wird.

Parkmöglichkeiten auf dem nahegelegenen P+R-Parkplatz am Bahnhof Neusäß (Ortliebstraße) und in der Tiefgarage am Rathaus (Hauptstraße 28).

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