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Herbstkonzert

02.11.2019

Rockige Klänge in der neuen Halle

Die Musikvereinigung Dinkelscherben testete beim Herbstkonzert den Klang in der renovierten Turnhalle.
Bild: Theresa Gleich

Die Musikvereinigung Dinkelscherben weiht die renovierte Turnhalle auf musikalische Weise ein

Es war eine Premiere: „Wie wird die neue Halle klingen?“ fragte Bürgermeister Edgar Kalb zu Beginn des Herbstkonzertes der Musikvereinigung Dinkelscherben. Diese Frage beschäftigte nicht nur die Zuhörer, sondern auch die Musiker auf der Bühne, denn sie durften die neu gestaltete Reischenau-Halle mit einem Konzertabend musikalisch eröffnen.

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Die Musikanten des Nachwuchsorchesters machten den Anfang und stellten mit dem Bandroom Rock gleich unter Beweis, dass die Halle auch rockige Klänge verträgt. Neun Neuzugänge an Klarinette, Trompete, Waldhorn, Posaune, Eufonium und Schlagzeug wurden von Vorstand Markus Unverdorben begrüßt, und alle meisterten ihr erstes Konzert mit Bravour.

Die Jugendkapelle begeisterte mit dem Stück „All Glory Told“, das mit seinen 20 Taktart-Wechseln für die Jungmusiker eine besondere Herausforderung war. Weiter ging es mit „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ aus dem gleichnamigen Musical, dessen Geschichte von Ansagerin Franziska Aumann mit viel Witz auf Dirigent Gerhard Kratzer und seinen Werdegang in der Musikvereinigung umgedichtet wurde. Nach einem Medley aus Heavy-Metal-Klassikern wechselte die Jugendkapelle das Genre und stimmte mit der „Polkafreude“ auf den zweiten Teil des Konzertes ein.

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Die 65-köpfige Musikkapelle empfing nach der Pause eindrucksvoll mit dem preußischen Marsch „Hoch Heidecksburg“, bevor es mit der „Weinkeller-Polka“ eher gemütlich wurde. Klassiker von Ernst Mosch durften nicht fehlen und so wurden der „Egerländer Musikantenmarsch“ und die Polka „Der Strohwitwer“ zum Besten gegeben.

Es folgten drei Stücke des aus der Region stammenden Komponisten Kurt Pascher, der unter den Zuhörern weilte. Den Marsch „Kameraden für immer“ beschrieb Jutta Mayr als Hymne an die Kameradschaft im Verein. Die Polka „Von Freund zu Freund“ wurde mit einem wunderschönen Solo von Flügelhorn, Eufonium und Tuba umrahmt. Mit der Polka „Guten Abend, gute Nacht“ und dem portugiesischen Marsch „O Vitinho“ als Zugabe entließ die Musikkapelle ihr Publikum. Der Klang wurde von Zuhörern und Musikern einhellig für gut befunden, und so werden sicherlich viele weitere Konzerte in der renovierten Reischenau-Halle folgen. (AL)

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