24.10.2013

Satinierte Glasfassade

Bauausschuss spricht über Haus der Musik

Neusäß Auf die Details kommt es an: Auf der jüngsten Sitzung des Neusässer Bauausschusses haben sich die Mitglieder wieder mit der Gestaltung der Fassade des Hauses der Musik und Jugendkultur befasst. Nachdem die Glasfassade im Grundsatz schon beschlossen ist, wie Dritter Bürgermeister Wilhelm Kugelmann erinnerte, stand jetzt die endgültige Ausgestaltung der Sichtflächen an. Zur Verdeutlichung hatte Architekt Peter Dürschinger drei ähnliche, aber eben nicht gleiche Fenstermodule mitgebracht. Letztendlich einigte sich der Ausschuss auf sandgestrahltes, satiniertes Glas mit rubinroten Blechrahmen.

Da der Bau an der Ecke Hauptstraße/Daimlerstraße voranschreitet, bat der Planer auch schon um einen Blick in das Innere des Gebäudes: Bereits in den nächsten Tagen werden die Wände in den späteren Fluren des Erdgeschosses errichtet; deshalb sollte bereits jetzt entschieden werden, wie diese Wände einmal aussehen sollen: einfach verputzt und überstrichen, aufwendig verschalt oder mit Holzfaserplatten, sogenannten OSB-Platten, verschalt. Letztere Möglichkeit war der Favorit des Architekten. Stadtbaumeister Dietmar Krenz jedoch sah die Holzfaserplatten, die fast einen textilen Effekt auf die Wände zaubern, eher in den Oberschossen, wo auch der Musikverein Neusäß sein neues Zuhause finden wird. Für die Jugendlichen im Untergeschoss sei doch eine glatte Betonwand besser, die einfach umzugestalten sei. Ob da eine Ungleichbehandlung nicht zu Unmut bei den Jugendlichen führen könne, warf Stadtrat Fritz Mengele ein. Letztendlich sollten nun in die Entscheidung die Jugendlichen selbst einbezogen werden, die bereits gestern Abend ihre Jugendbeiratssitzung hatten.

Baumschlag Nicht gefällt werden dürfen zwei schützenswerte Bäume auf einem Grundstück an der Waldstraße in Westheim. Die Eigentümer hatten einen Pilzbefall durch Hallimasch auf den Stieleichen angegeben. Der zuständige Kreisfachberater hat nun aber festgestellt, dass die Bäume noch nicht in ihrer Standfestigkeit gefährdet sind. Sie dürfen aktuell nicht gefällt werden. Anders sieht es bei einer Linde auf einem Grundstück zwei Häuser weiter aus. Obwohl erst vor wenigen Monaten an dem Baum vom Eigentümer eine Kronensicherung veranlasst wurde, ist die Linde beim Sturm im Juni so stark beschädigt worden, dass der Kreisfachberater die Fällung des schützenswerten Baumes empfahl. Dem stimmte auch der Bauausschuss bei einer Gegenstimme zu. (jah)

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