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Jubiläum in Holzen

24.03.2009

Seit 100 Jahren im Einsatz für Schwache und Kranke

Einen 100. Geburtstag kann man nicht oft feiern. Umso festlicher waren der Festgottesdienst und der Festakt zu diesem Jubiläum des Ambulanten Krankenpflegevereins Holzen und Umgebung. Hauptzelebrant Prälat Peter C. Manz lobte in seiner Predigt die Arbeit des Vereins: "Der Weg zu Gott führt über den Menschen. Der Einsatz des Krankenpflegevereins wird nicht in Vergessenheit geraten - nicht in der Erinnerung der Menschen und nicht in der Erinnerung Gottes."

Mitzelebranten des Gottesdienstes waren Dekan Karl Kraus, Pater Horst Gasparek, Pfarrer Franz Walden und der evangelische Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen. Gerne erzählt der Vereinsvorsitzende, Dekan Kraus, von den Anfängen. Vor 100 Jahren, am 11. Juli 1909, fand die Gründungsversammlung statt. Die Initiatoren damals waren Pfarrer Karl Mayer aus Allmannshofen, Dr. med. Josef Fuchsberger sowie Mitglieder der Grafschaft von Schloss Holzen.

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Immer wieder zeigte sich die Wichtigkeit des Vereins, so Kraus: "Wir können uns heute gar nicht mehr vorstellen, wie viel menschliches Elend es zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab. Vor 100 Jahren war niemand krankenversichert."

Sozialstation Meitingen übernahm im Jahr 1979

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Bis in das Jahr 1987 waren es Schwestern vom Dritten Orden, die ihren Dienst zuverlässig ausübten. Mit der Gründung der Ökumenischen Sozialstation im Jahre 1979 in Meitingen wurde die Arbeit des Ambulanten Krankenpflegevereins dieser Einrichtung angegliedert. Heute ist er, neben den Vereinen in Meitingen, Thierhaupten und der Diakonie Meitingen, einer der vier Trägervereine der Ökumenischen Sozialstation Meitingen.

Deren Schwestern zollte Dekan Kraus ein Lob: "Ich bin dankbar für die vielfältigen Hilfestellungen, die unsere Sozialstation anbietet."

Beim Festakt würdigten Prälat Manz, Landrat Martin Sailer, Allmannshofens Bürgermeister Manfred Brummer und die Geschäftsführerin der Sozialstation Meitingen, Irene Polkehn, den Dienst am Mitmenschen. Als Anerkennung überreichte Sailer Dekan Kraus einen finanziellen Obolus. Auch Bürgermeister Manfred Brummer erfreute Kraus mit einer Spende.

Dekan Kraus ist stolz auf 634 Mitglieder

Bei der anschließenden Jahresversammlung zog Dekan Kraus ein positives Fazit der Entwicklung des Vereins: "Wir sind auf unsere 634 Mitglieder sehr stolz." Nach dem Totengedenken verlas Schriftführerin Hildegard Rochna das Protokoll, Alois Hammerl legte einen tadellosen Kassenbericht vor. Deshalb wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

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