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Altenmünster

29.06.2020

Sitzungssaal im Rathaus Altenmünster wird aufgemöbelt

Der Sitzungssaal im Rathaus Altenmünster soll renoviert werden. Die Stühle wurden bereits 2019 neu gepolstert (unser Bild zeigt noch die alten Polster).
Bild: Helene Weinold

Plus Wie der Gemeinderat Altenmünster den Sitzungssaal im Rathaus attraktiver gestalten will. Außerdem: So steht es um die Urnengräber in den Gemeindefriedhöfen.

Die Kreuzung Oberriedweg/Am Altanger in Zusamzell soll sicherer werden. Auf Antrag von Hubert Kraus hat der Gemeinderat Altenmünster beschlossen, den Bereich um diese Kreuzung als Tempo-30-Zone auszuweisen. Damit folgte er dem Wunsch von Anwohnern, die sich über rücksichtslos fahrende Paketlieferanten und den zunehmenden Fahrradverkehr sorgen und besonders Kinder gefährdet sehen.

In der öffentlichen Sitzung wurden auch andere Vorschläge diskutiert, wie die Gefahrenstelle entschärft werden könnte. So brachten Johann Stuhlenmiller eine Einbahnstraße bis zum Schützenheim und Simon Litzel einen überfahrbaren Kreisverkehr mit Pflasterung ins Spiel. Letztlich entschied sich das Gremium aber mit großer Mehrheit dafür, vier 30er-Schilder aufzustellen und zusätzliche Möglichkeiten wie Bodenmarkierungen oder Zusatzschilder „Gefährliche Kreuzung“ von der Verwaltung prüfen zu lassen. Daneben waren auch der Sitzungsaal des Altenmünster Rathauses und Urnengräber in den Gemeindefriedhöfen Thema im Gemeinderat.

Die Kreuzung Oberriedweg/Am Altanger in Zusamzell soll sicherer werden. Der Gemeinderat Altenmünster hat beschlossen, den Bereich um diese Kreuzung als Tempo-30-Zone auszuweisen.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Langes Warten auf die Urnengräber in Gemeindefriedhöfen

Viele Bürgerinnen und Bürger Altenmünsters warten seit Langem auf die geplanten Urnenfelder auf den gemeindlichen Friedhöfen. Nun sollen die Arbeiten auf Beschluss des Gemeinderates ausgeschrieben und möglichst bald vergeben werden. Wie bereits berichtet, sind für die Friedhöfe in Altenmünster, Zusamzell und Violau jeweils Rasenflächen mit Granitstelen vorgesehen, an denen Cortenstahlplatten mit den Namen und Daten der Verstorbenen angebracht werden sollen. In Hegnenbach wird statt der Stelen eine Cortenstahlplatte als Träger für die Tafeln an die Friedhofsmauer montiert. Die Kosten für die Urnenfelder werden sich zwischen 2400 Euro (Violau) und 3200 Euro (Hegnenbach) pro Friedhof bewegen. Ein Muster der individuellen Platten für die Verstorbenen habe 224 Euro gekostet, berichtete Bürgermeister Florian Mair.

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Nördlich von Baiershofen könnte in absehbarer Zeit auf einer neun Hektar großen Fläche ein Solarpark entstehen. Die Firma Vento Ludens aus Jettingen-Scheppach steht seit einiger Zeit in Kontakt mit der Gemeinde Altenmünster, um die Einzelheiten zu klären. Der Gemeinderat, der sich bereits in nicht öffentlicher Sitzung für das Projekt einer Photovoltaik-Freiflächenanlage ausgesprochen hatte, stimmte jetzt dem von Bürgermeister Mair vorgeschlagenen Zeitplan zu. Demnach soll in der nächsten Gemeinderatssitzung am 9. Juli über die erforderliche Bauleitplanung entschieden werden. Ende Juli sollen die Pläne ausgelegt und in einer Informationsveranstaltung öffentlich vorgestellt werden.

Nördlich von Baiershofen könnte in absehbarer Zeit auf einer neun Hektar großen Fläche ein Solarpark entstehen. Die Firma Vento Ludens aus Jettingen-Scheppach steht seit einiger Zeit in Kontakt mit der Gemeinde Altenmünster.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Sitzungssaal im Rathaus Altenmünster soll augemöbelt werden

Darüber, dass der Sitzungssaal im Rathaus Altenmünster renoviert werden soll, besteht in Gemeinderat und Verwaltung längst Einverständnis. Jetzt hat der Gemeinderat beschlossen, die bisherige Planung ein wenig abzuspecken: Statt der 4000 Euro teuren Schiebewände, die vor das bestehende Fresko an der vorderen Wand montiert werden sollten, wird nun eine durchgehende weiße Präsentationswand vor das Bild gebaut, auf die beispielsweise bei Hochzeiten per Beamer Fotos nach den Wünschen des Brautpaares projiziert werden können. Die Türen, die eigentlich hätten komplett ersetzt werden sollen, werden aufgearbeitet und gestrichen. „Sie weisen keine nennenswerten Beschädigungen auf“, erklärte Bürgermeister Mair, „es wäre schade, sie rauszuschmeißen.“

Die Stühle wurden bereits im vergangenen Jahr neu gepolstert. Ein anthrazitfarbener Teppichboden, eine Akustikdecke mit LED-Lampen, neue Heizkörper und Vorhänge sollen den in die Jahre gekommenen Sitzungssaal sowohl für die Gemeinderatssitzungen als auch für Hochzeiten und andere Anlässe modern und attraktiv gestalten. Die Kosten dafür werden sich nach Auskunft der Verwaltung auf rund 15000 Euro belaufen. Renoviert werden soll möglichst bald, weil der Gemeinderat derzeit wegen der Corona-Richtlinien in der Schulturnhalle tagt und der Saal daher nicht genutzt wird.

Die knapp 15.000 Quadratmeter große Fläche im Norden des neuen Baugebiets Violauer Weg wird als Mischgebiet und nicht, wie bisher vorgesehen, als Gewerbegebiet mit reduzierten Emissionen ausgewiesen. Diese Änderung billigte der Gemeinderat einstimmig. Der Streifen soll als Puffer zwischen dem Gewerbegebiet nördlich der Eichholzstraße und dem Wohnbaugebiet im Süden dienen. Interesse, sich dort mit ihren Betrieben und teilweise auch mit ihren Wohnungen anzusiedeln, haben bisher Unternehmen für Kommunikationsconsulting, Elektroinstallation, Kabelkonfektionierung und Folierung geäußert, wie Städteplaner Werner Dehm in der öffentlichen Gemeinderatssitzung sagte. Außerdem sollen auf einem Grundstück am südlichen Rand der Fläche Ferienwohnungen gebaut werden.

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