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Tierische Besuch: Waschbär als Problembär?

Glossiert Von Gerald Lindner
17.07.2020

In Stadtbergen könnte den tierischen Einwanderer das gleich Schicksal wie einst den Braunbären Bruno ereilen.

Kennen Sie den „Schupp“? So nannte man einst den nordamerikanischen Waschbären. Einst konnte man die putzig wirkenden Tiere nur in Exotensammlungen und Zoos sehen. Aber seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat er sich auch auf dem europäischen Festland, im Kaukasus und in Japan breitgemacht, nachdem er dort aus Gehegen entkommen ist oder ausgesetzt wurde. Mit seiner Maske mag er zwar putzig wirken – aber er ist und bleibt ein Raubtier, das man nicht unterschätzen sollte. Nun hat er auch das Augsburger Land erreicht. Jetzt heißt es, Vorsicht walten zu lassen, denn der possierliche Kerl hat den Ruf, dass er alles klaut, was nicht niet- und nagelfest ist und irgendwie als Futter dienen könnte. Doch von Edmund Stoibers berühmtem „Problembär“ Bruno ist er weit entfernt.

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