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Freizeit

15.05.2015

Tradition und Partystimmung

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Auf dem Sportplatz an der Panzerstraße steigt noch bis Sonntag das Stadtfest mit prallem Programm

Die Stadtberger sprechen liebevoll von ihrer „Fünften Jahreszeit“, wenn sich der Sportplatz an der Panzerstraße für einige Tage lang in eine bunte Vergnügungsmeile verwandelt. Zum 30. Mal findet derzeitig das große Stadtfest statt, welches dieses Jahr mehr als 80 Attraktionen rund um das Festzelt und die Open-Air-Bühne zu bieten hat.

Bereits am Mittwochabend herrschte auf dem Gelände rundum Partystimmung: Nach dem traditionellen Einzug der Vereine hatte das Stadtoberhaupt höchstpersönlich die Ehre, den Hammer in die Hand zu nehmen: Knappe zwei Schläge benötigte Bürgermeister Paulus Metz, um mit seinem „spritzigen“ Fassanstich offiziell das Fest zu eröffnen. Und dies ließen sich Besucher wie Mitwirkende nicht zweimal sagen: Ganze 300 Liter Freibier spendierte Braumeister Peter Josef Engelsmann zur sonnigen Eröffnung des Festes.

Zu den fetzigen Klängen der Party- und Showband S.O.S. wurde anschließend kräftig mitgeschunkelt, zu den irischen Folk-Rhythmen von der Gruppe Tirnanog ausgiebig mit dem ganzen Körper gezuckt. Lokale Musikschmankerl präsentierten schließlich die Schuhberger Deuplattler und die Leitershofer Musikanten. Katharina Schubert war eigens aus Gersthofen angereist, und die junge Dame versteckt sich keineswegs hinter ihren bunten Tätowierungen und dem neckischen Dirndl: „Hier ist einfach eine Gemeinschaft!“ Auch laut Christoph Schmid vom Kulturamt ist das Stadtfest bisher großartig angenommen worden. Für ihn steht zudem die allgemeine Sicherheit im Vordergrund, doch bisher gab es keinen Grund zum Handeln: „Alles ist entspannt und friedlich.“

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Gerade für den Nachwuchs offenbart sich der Stadtberger Rummelplatz als reines Vergnügungsparadies: Für Kinder werden zahlreiche Workshops angeboten, spannende Sportspiele veranstaltet und mit fetzigen Fahrgeräten für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Schillernde Bühnenshows, eine bunte Kunsthandwerksmeile und die Ausrichtung des Stadtberger Laufes ergänzten in angenehmer Weise das Rahmenprogramm.

Bürgermeister Paulus Metz zeigt sich bisher ebenfalls hochzufrieden: „Dass sich unsere Vereine derartig stark beteiligen, trägt absolut zum Zusammenhalt der Einwohner bei.“

Besuch kam aber auch aus der Fuggerstadt: Für den ehemaligen Bürgermeister und Kulturreferent Peter Grab steht eines fest: „Für mich ist das Stadtberger Stadtfest schon längst eine feste Institution.“

Viele junge Leute erscheinen in Tracht

Schön ist auch, dass sich gerade die jugendlichen Gäste traditionell in Schale werfen, und für Michael Vetter aus Augsburg ist dies sogar ein Grund, nach Stadtbergen zu fahren: „Es ist wunderschön, dass vor allem die jungen Leute wieder zur Tracht gefunden haben.“

Gestern hieß es dann „Vatertag in Weißblau“ – und die ersten 100 Papas bekamen ihre Weißwürscht’ glatt umsonst. Doch auch wer keines dieser bayerischen „Horsd’œuvres“ mehr ergattern konnte, durfte sich auf kulinarische Genüsse freuen, denn schließlich hatte Festwirt Karl Asum auch noch einen ganzen Ochsen auf den Grill geworfen.

Heute gibt es unter anderem einen Mitmachzirkus für die Kleinen, eine Fahrradversteigerung und eine große Party im Jugendzelt, wobei am Samstag ein ungezwungener Familien-Flohmarkt und zahlreiche Tanzvorführungen für gute Laune sorgen. Am Sonntag endet das vielfältige Programm dann mit der Freddy Pfister Band aus dem Zillertal.

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