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Gemeinderat

22.11.2019

Übergangslösung für den Kindergarten

Damit in Biberbach jedes Kind einen Betreuungsplatz bekommt, wird ein Bewegungsraum umfunktioniert

Jedes Kind aus der Marktgemeinde Biberbach, für das die Eltern einen Betreuungsplatz brauchen, bekommt auch einen Platz. Das haben sich die Verantwortlichen in Biberbach auf die Fahnen geschrieben. Der Gemeinderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema. Damit genügend Angebote zur Verfügung stehen, muss ein Raum in der Bestandskita für eine zusätzliche Gruppe ertüchtigt werden. Die Erweiterung des Kinderhauses läuft, wird aber nicht zum kommenden Kindergartenjahr fertig werden.

Ein bisher nicht abgeschlossener 73 Quadratmeter großer Bewegungsraum im ersten Stock wird für bis zu 15 Kinder zum Gruppenraum, erklärte Bürgermeister Wolfgang Jarasch auf Nachfrage. Der in die Jahre gekommene Parkettboden wird gegen einen Linoleumbelag ausgetauscht, eine Wand aus Holz und Glas eingebaut und für den nötigen Lärmschutz gesorgt. Auch der darunter liegende Gruppenraum bekomme zusätzlichen Schallschutz. Eine Maßnahme, die ohnehin nötig gewesen wäre und in den Gesamtkosten von rund 40 000 Euro enthalten ist.

Keine Auslagerung von Gruppen bedeutet auch geringere Personalkosten durch nutzbare Synergieeffekte. Hätte man die Kinder außerhalb der Kita unterbringen müssen, wäre das nur mit zusätzlichem Personal möglich gewesen, erläuterte der Bürgermeister. Die jetzt gefundene Lösung bringe durch die zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten des neu hergerichteten Raumes auch künftig einen Mehrwert für die Kita.

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Einen Zwischenbericht zum Stand des „Vital dahoim“-Programms lieferte Gesundheitsmanagerin Lena Malsch dem Gemeinderat. Gemeinsam mit der AOK Bayern hat die Gemeinde ein Pilotprojekt der Prävention am Laufen. Bestehende Gesundheitsangebote sollen in der dreijährigen Projektzeit den Bürgern vermittelt und neue Angebote auf die Beine gestellt werden. „Wir sind jetzt in einer Phase, wo die lange Vorarbeit greifbar wird“, ist Bürgermeister Wolfgang Jarasch stolz auf ein breit gefächertes Angebot für die Biberbacher. Nach Ablauf des Projektes und dem Ende der Arbeit von Lena Malsch soll die ehrenamtliche Weiterführung organisiert sein.

Im Wochenendgebiet Affaltern darf das letzte noch unbebaute Grundstück ein Häuschen mit Kniestock bekommen, stimmte der Gemeinderat dem Antrag des Bauherrn zu. Die Gebäudeform passe sich dem Umfeld an, so das Urteil des Marktgemeinderates.

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