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Bürgerversammlung

22.11.2019

Was die Gablinger bewegt

Eine Auswahl der Themen, die zur Sprache kamen

Was die Menschen so beschäftigt im politischen Leben einer Gemeinde, das zeigen oft die Fragen auf einer Bürgerversammlung. Hier eine Auswahl der Themen, um die es jüngst in Gablingen ging.

Eine Bürgerin fragte in der Bürgerversammlung nach, wie viel Geld die Gemeinde bisher für das Ortszentrum ausgegeben habe. Sie wünschte sich eine Gesamtaufstellung der Kosten vom Kauf des ehemaligen Bauernhofs über Abriss der Gebäude bis heute. Zahlen nannte Bürgermeister Hörmann nicht, versprach aber, das Thema im Gemeinderat zu diskutieren.

Das Thema Finanzen kam noch einmal auf, nachdem der Kämmerer über die hohe Rücklage der Gemeinde berichtet hatte. Zum Stichtag, dem 31. Dezember 2018, hatte Gablingen über 4,2 Millionen Euro auf der hohen Kante. Das Geld komme aus dem Verkauf „unseres Tafelsilbers“, wie es Wegner nannte, also den Grundstücken im Gewerbegebiet. Dieser Betrag deckt auch die Verschuldung der Gemeinde. Ein Bürger fragte nach, wie viel Strafzinsen die Gemeinde zahle. Karl Hörmann erklärte, dass das Geld bei zwei Banken liege, die der Gemeinde jeweils eine Millionen Euro Freibetrag zugestanden hätten. Darüber hinaus fallen mittlerweile 0,4 Prozent Strafzins an.

Ein Anwohner aus Lützelburg sprach den zunehmenden Verkehr auf der Kapellstraße an. Problematisch sei hier vor allem, dass Autos, die Richtung Alter Wasserturm fahren, noch vor dem Ortsschild stark beschleunigen würden. Vor allem für Kindern und Senioren sei das problematisch, da es hier auch keinen abgesicherten Fußgängerüberweg gebe.

Ebenfalls für den Ortsteil Lützelburg regte die Bürgerversammlung ein „paar Geräte für größere Kinder“ auf den Spielplätzen an. Außerdem forderte ein Anwohner, die Beleuchtungssituation an der Gablinger Straße zu verbessern.

Auch Themen, die in Gablingen schon in der Vergangenheit zu aufgeregten Diskussionen geführt hatten, kamen wieder auf: Manche Bürger fühlen sich in puncto Winterdienst ungerecht behandelt und hoffen in der kommenden Saison auf Veränderungen. Auch das Zurückschneiden von Hecken ist ein Dauerbrenner. (karrt)

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