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08.08.2018

Wasserwerke machten 2017 Gewinn

Langweid hat aber in den Vorjahren große Ausgaben verrechnet

Die gemeindliche Wasserversorgung in Langweid hat im Jahr 2017 einen Gewinn von 135000 Euro gemacht. Dagegen stünden beim steuerlichen Jahresabschluss Verlustvorträge der Vorjahre in Höhe von 606000 Euro, berichtete Bürgermeister Jürgen Gilg im Gemeinderat.

Einen Einfluss auf den Wasserpreis haben diese Zahlen vorerst nicht. Erst bei der Überprüfung von Ein- und Ausgaben, die alle drei Jahre durchgeführt wird, steht bei einem Ungleichgewicht von Soll und Haben der Wasserpreis auf dem Prüfstand. Die nächste beitragsrelevante Kalkulation wird 2019 erfolgen. Eine Gewinnabsicht habe die Gemeinde bei der Wasserversorgung nach wie vor nicht, betonte der Rathauschef. Weitere Themen:

Mit einem veränderten Gleisanschluss soll das neue Zentrallager der Division Stahl und Produktion der Lech-Stahlwerke in Meitingen-Herbertshofen logistisch erschlossen werden. Das Lager entsteht auf einem Grundstück nördlich des bestehenden Werks. Für die Verlegung der Gleise muss ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) unter Beteiligung der Nachbargemeinden durchgeführt werden.

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Die Baumaßnahmen haben keine direkten Auswirkungen auf die Gemeinde Langweid und ihre Bürger, daher werde es gegen das Planfeststellungsverfahren keine Einwendungen der Kommune geben, beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Das Gelände wird mit rund 50000 Kubikmeter Elektroofenschlacke befestigt. Dagegen habe das zu-ständige Wasserwirtschaftsamt in Donauwörth bei Einhaltung von Auflagen keine Einwendungen er-hoben, erklärte Bürgermeister Jürgen Gilg.

Auch die Abteilung Emissionsschutz des Landratsamtes sei an den Genehmigungen rund um die Baumaßnahmen beteiligt. Der von der Kommune beauftragte Gutachter habe geprüft und bestätigt, dass weder das geplante Gewerbegebiet Langweid-Nord noch die Bürger im Ortsteil Lechwerksiedlung von dem Vorhaben im Norden des Werkes betroffen seien. Die Fließrichtung des Grundwassers ist von Süd nach Nord, und auch mit erhöhten Schallemissionen sei nicht zu rechnen, so Gilg.

Keine Einwendungen hat Langweid gegen den Bebauungsplan „Wohnquartier Sportallee“ der Stadt Gersthofen. Die reine Wohnbebauung tangiere Langweid nicht, so der Bürgermeister.

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