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25.02.2015

Weg mit dem Dreck

Mehrere Millionen Kubikmeter Erde wurden beim Ausbau der A8 abgebaggert und bewegt.
Bild: Marcus Merk

Immer wieder gibt es Ärger wegen verschmutzter Straßen

Nordlichter verspotten die Schwaben gerne als Kehrbürger, weil sie am Samstag mit dem Besen auf die Straße gehen. In Zusmarshausen geht es in den nächsten Wochen täglich raus. Oder anders herum: In der Marktgemeinde ist immer Samstag. Jedenfalls auf den Gemeindestraßen. Denn mittlerweile sind es zwei Reinigungsfahrzeuge, die von frühmorgens bis in die späten Abendstunden das verschwinden lassen, was der Baustellenbetrieb der Autobahn hinterlässt, nämlich Ärger.

Bei der Verwaltung gingen zuletzt immer wieder Beschwerden über die verschmutzten Gemeindestraßen ein. Deshalb machte sich der Markt dafür stark, dass ein zusätzliches Nasskehrfahrzeug eingesetzt wird. Mit dem Straßenschmutz müssen sich Autofahrer trotzdem gedulden: Die Autobahn-Baustelle wird Ende September beendet sein. Das hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei seinem Besuch vergangene Woche angekündigt.

Interessant am Rande: Für die neue Straßenführung wurden 4,2 Millionen Kubikmeter Erde abgebaggert und bewegt. Das entspricht etwa 300000 Dreiachsern. Außerdem verbauten die Arbeiter auf der Ausbaustrecke insgesamt 1,6 Millionen Kubik Frostschutzmaterial. Eine Menge, die die SGL-Arena in Augsburg mehrfach füllen würde. Für die Betonfahrbahn wurden außerdem 380000 Kubik Beton verwendet, was 38000 Lkw-Fahrmischern entspricht. (mcz, AL)

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