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Wenn der Müll Ärger macht

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Kommentar Von Manuela Bauer
19.07.2018

Bei der Abfall-Umstellung im Landkreis hat einiges nicht funktioniert. Ein Kommentar.

Im Landkreis gibt es etwa 181000 Müllgefäße, davon 77500 Restmülltonnen. Bei so großen Zahlen sind Veränderungen immer aufwändig. Und es ist logisch, dass nicht alles gleich hundertprozentig passt. Bei der aktuellen Abfall-Umstellung aber hat mehr nicht funktioniert. Und deshalb sind einige Bürger stinkig – zumal sie ab sofort auch noch etwas mehr zahlen müssen.

Das Landratsamt beteuert zwar, dass es in den vergangenen Monaten über verschiedene Wege, von der Pressemitteilung bis zum Infoblatt, über die anstehenden Änderungen informiert hat. Doch anscheinend war das nicht genug. Sonst kämen jetzt nicht so viele Menschen in die Rathäuser, um sich zu beschweren oder nachzufragen.

Mache Menschen trifft die Umstellung besonders hart. Eltern zum Beispiel, die jetzt zwei Wochen lang die stinkenden Windeln vor dem Haus haben; diejenigen, die seit Monaten auf eine neue Bio- oder Altpapiertonne warten; und die, die bisher mit einer 80-Liter-Tonne und wöchentlicher Leerung gut hinkamen. Rechnerisch bräuchten sie jetzt eine 160-Liter-Tonne. Die gibt es aber nicht. Viele werden nun versuchen, mit 120 Litern hinzukommen. Wenn das klappt, hätte die Umstellung mindestens einen positiven Effekt: weniger Müll.

Hier geht es zum Artikel über die Umstellungen bei der Müllabfuhr.

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