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Gersthofen

07.04.2021

Wie soll es mit dem Gersthofer Zentrum weitergehen?

Noch prägen den Gersthofer Stadtpark (unten) grüne Flächen. Diese könnten aber nach neuen Konzepten einer Wohnbebauung weichen.
Foto: Marcus Merk

Plus Das Stadtzentrum aufwerten will Gersthofen schon seit einigen Jahren. Wie das geschehen kann, damit befassten sich nun die Freien Wähler.

Wie soll sich das Gersthofer Zentrum weiterentwickeln? Dies diskutierte die Fraktion der Freien Wähler Gersthofen bei einer Klausur. Hierbei standen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt der Diskussionen: die Weiterentwicklung der Innenstadt Gersthofens und die Aufwertung des Nogentparks an der Brucknerstraße. Dabei spielte auch eine Erweiterung des City-Centers eine wichtige Rolle.

Um den Nogentpark attraktiver zu machen, hatten die Freien Wähler bereits im letzten Jahr einen Antrag für den Haushalt 2021 eingebracht. Daraufhin wurden entsprechende Haushaltsmittel eingestellt. Die Stadtratsmitglieder Brigitte Grohmann und Simon Drüssler hatten Pläne entwickelt, wie sich der Nogentpark in Zukunft präsentieren könnte. Vorgabe dabei war die Einbindung der beiden Partnerstädte Gersthofen und Nogent in die Neukonzeption. Unterstrichen werden soll dies unter anderem durch den Bau einer Boulebahn und eines Klettergerüsts in Form eines Eiffelturms. Daneben wurden auch Vorschläge diskutiert wie der Bau eines Kneippbeckens, Wasserspiele (Fontänen) für Kinder mit einem Matschspielplatz, eine kleinen Musikbühne mit Überdachung oder eine Ruheoase für ältere Mitbürger. Nun soll Fraktionsvorsitzender Herbert Lenz beantragen, dass von der Stadt ein Planungsbüro beauftragt wird.

Wohnbebauung für den Gersthofer Stadtpark

Weiter ging es um die Innenstadtgestaltung mit der Erweiterung des City-Centers, der Bebauung des jetzigen Stadtparks und der Gestaltung der von der Stadt erworbenen Potenzialfläche. Einigkeit bestand darüber, dass dieser Kauf absolut richtig war und sich die Kosten dafür mit den möglichen Einnahmen durch den Verkauf des Stadtparks für eine Wohnbebauung in etwa decken werden. Für eine Wohnbebauung lagen im letzten Planungsausschuss auch schon entsprechende Planungen vor. Einig war man sich in jedem Fall über eine nicht zu massive Bebauung mit begrünten Fronten und Dächern in gelockerter Anordnung. Selbst Zweiter Bürgermeister Reinhold Dempf, der dem zunächst sehr skeptisch gegenüber stand, könnte sich unter diesen Vorgaben mit einer Bebauung des Stadtparks anfreunden.

Einigkeit innerhalb der Fraktion bestand auch darüber, dass es durchaus charmant wäre, wenn Gersthofen eine Markthalle hätte, die durchaus in einem geplanten Anbau am City-Center oder auch an der Potenzialfläche eine Heimat finden könnte. (AL)

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