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Heretsried: Heretsried geht nächsten Schritt in Richtung Windkraft

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Heretsried geht nächsten Schritt in Richtung Windkraft

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    Noch wird in Heretsried kein Windrad gebaut. Allerdings befasste sich der Gemeinderat mit der Frage, wo Platz dafür wäre.
    Noch wird in Heretsried kein Windrad gebaut. Allerdings befasste sich der Gemeinderat mit der Frage, wo Platz dafür wäre. Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

    Der Gemeinderat Herretsried befasste sich in seiner vergangenen Sitzung mit der Planung für Windkraftanlagen. Bürgermeister Heinrich Jäckle wies deutlich darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein Windrad gebaut werde. Es handele sich lediglich um die Festlegung der Flächen, wo in Zukunft eine Windkraftanlage möglich sei.

    Die Planungen für die zwei Konzentrationsflächen hatten Julian Erne und Andreas Gotterbarm vom Büro OPLA bereits im Frühjahr vorgestellt. Nun besprachen sie mit dem Gemeinderatsgremium die eingegangenen Stellungnahmen und wägten ab, ob die Planung aufgrund dieser Anregungen neu überarbeitet werden sollten. Hinweise wurden hauptsächlich bezüglich Richt- und Digitalfunkverbindungen vom und zum Fernsehturm in Bonstetten eingereicht. 

    Diese Hürden gibt es für Windkraft bei Heretsried

    Der Bundesnachrichtendienst wies darauf hin, dass aufgrund der Wullenwever-Antenne in Gablingen Windkraftanlagen maximal 260 Meter hoch sein dürften. Der Bund Naturschutz bedauerte, dass keine Kartierungen von kollisionsgefährdeten Arten wie Greifvögeln und Weißstörchen durchgeführt wurden.Das Amt für Denkmalpflege wies auf die Kirche in Biberbach und die Burg Markt als Baudenkmäler hin.

    Die Fachleute des Ingenieurbüros erklärten, nähere Untersuchungen zu den eingereichten Hinweisen machten beim aktuellen Stand der Planungen keinen Sinn, da die Standorte für eventuelle Windkraftanlagen derzeit nicht fest stünden. Die Hinweise könnten erst auf Anlagengenehmigungsebene näher betrachtet werden. An den Planungen werde daher festgehalten. Der Gemeinderat befürwortete dies einstimmig.

    Bürgermeister Jäckle erläuterte , dass die Änderung des Flächennutzungsplans eine Ausschlusswirkung für das restliche Gemeindegebiet habe. "Es wäre sonst wesentlich mehr Fläche bebaubar, weil unsere Gemeinde einen hohen Waldanteil hat", so Jäckle.

    • Kleidercontainer Das Bayerische Rote Kreuz hatte einen Antrag auf Sondernutzungserlaubnis für die Aufstellung eines Kleidercontainers gestellt. Der Gemeinderat lehnte den Antrag ab, da es im Gemeindegebiet bereits einen anderen Anbieter gibt.
    • Gemeinde-App Gemeinderat Jürgen Schuster sprach die rückläufige Nutzung der Gemeinde-App an. Die Bürger können sich hier über alle Termine der Gemeinde, Vereine und Einrichtungen informieren. Die App soll nun nochmals mit Plakaten und Flyer beworben werden.
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