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Tischtennis

13.02.2018

Das Duell der Generationen

Mehr Mühe als ihr lieb war, hatte Langweids Urgestein Katharina Schneider, 32, um gegen die zwölfjährige Annett Kaufmann in fünf Sätzen die Oberhand zu behalten. Bei der U12- und U13-EM wurde das Nachwuchstalent Zweite.
Bild: Oliver Reiser

Der große Altersunterschied macht es für die Langweider Bundesliga-Damen nicht leichter. Im Gegenteil

Schwerstarbeit leisten mussten die Langweider Damen beim 6:2-Sieg gegen den TTC Bietigheim-Bissingen. Die Begegnung machte nicht den Eindruck, dass der Tabellenzweite gegen den Vorletzten der dritten Bundesliga spielt. Der Grund dafür war dabei keineswegs eine schlechte Leistung der Gastgeberinnen, sondern die Spielstärke der Gäste.

Die jungen Württembergerinnen demonstrierten erstaunlich guten Tischtennissport. Der Langweider Sieg war aber letztlich verdient. Ob es aus Langweider Sicht gut war, dass beide Doppel eine 2:0-Führung jeweils deutlich mit 3:0 besorgten, ließ zweifeln. Der Vorsprung wurde zwar gebraucht, doch hatte er möglicherweise die Langweiderinnen verführt, sich zu sehr in Sicherheit zu wiegen. Mit dieser vermeintlichen Sicherheit war es schon nach den ersten Einzelspielen vorbei.

Katharina Schneider konnte zwar Annett Kaufmann, die Nummer zwei Bietigheims, bezwingen. Sie brauchte hierzu aber einen Entscheidungssatz. Sie konnte nach einem 0:2 an Sätzen das Blatt mit einer drohenden Niederlage vor Augen Vollgas gebend noch wenden. Maria Dziadkowiec unterlag der erst zwölfjährigen Spitzenspielerin Alexandra Kaufmann. Das Nachwuchstalent, das in diesem Alter schon mit fast 1800 Leistungspunkten geführt ist, beeindruckte durch schnelles Spiel, durch große Sicherheit und lieferte anwesenden Tischtennisspielern unter den Zuschauern eine Demonstration von guter „Beinarbeit“.

Beim Spielstand von inzwischen 4:1. Kam es zum Spitzenspiel zwischen Katharina Schneider und Alexandra Kaufmann. Gewarnt von der Niederlage ihrer Mannschaftskollegin Martyna Dziadkowiec machte Katharina Schneider gegen das Talent Bietigheims von Beginn an Druck und erhöhte mit einem 3:0-Sieg auf 5:2.

In den Spielen des zweiten Paarkreuzes hatte zuvor Maria Krazelova gepunktet, während Martina Erhardsberger mit ihrer Vorstellung bei ihrer Niederlage, die den Gästen wieder etwas Mut gemacht hatte, haderte. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Martyna Dziadkowiec mit ihrem 3:1 im Spiel gegen die Nummer zwei, Anett Kaufmann. (jug)

TTC Langweid – TTC Bietigheim-Bisingen 6:2. Schneider/Krazelova – Kaufmann/Kaufmann 11:8, 11:8, 11:5, Erhardsberger/Dziadkowiec – Ballmann/Henseling 11:9, 11:8, 11:9, Schneider – Annett Kaufmann 6:11, 11:13, 11:8, 11:6, 11:7, Dziadkowiec – Alexandra Kaufmann 8:11, 10:12, 9:11, Krazelova – Henseling 11:7, 11:3, 11:8, Erhardsberger – Ballmann 9:11, 5:11, 8:11, Schneider – Alexandra Kaufmann 11:8, 11:5, 11:9, Dziadkowiec – Annett Kaufmann 11:9, 5:11, 11:6, 11:7.

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