Auerbach

17.10.2019

Ein Kommen und Gehen

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2 Bilder
Michael Betz lässt den VfR Foret nicht im Regen stehen und gibt dort schon zum wiederholten Mal die Kommandos.
Bild: Karin Tautz

Michael Betz lässt seinen Ex-Verein VfR Foret trotz Doppelbelastung nicht im Regen stehen. Bei der SpVgg Auerbach-Streitheim muss Mathias Simon gehen.

Zwei Trainerwechsel hat es kurz vor Ablauf der Vorrunde in der Fußball-Kreisklasse Nordwest gegeben. Schon vor zwei Wochen hat Murat Birlik beim VfR Foret darum geben, kürzer treten zu dürfen. Am vergangenen Montag hat sich die SpVgg Auerbach-Streitheim von Trainer Mathias Simon getrennt.

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„Wir waren mit dem bisherigen Saisonverlauf und der Art, wie wir Fußball gespielt haben, nicht zufrieden. Die Leistungskurve zeigte nach unten“, sagt Ludwig Furnier, der Vorsitzende der SpVgg Auerbach-Streitheim. „Und wenn es nicht mehr passt, dann muss man etwas verändern.“ Elf Punkte seien nicht das, was man sich erwartet habe. „Vorne mitspielen sollte möglich sein“, sagt Furnier, der die Mannschaft aber nicht unter Druck setzen wolle. „Jetzt müssen wir sehen, ob es am Trainer, der Mannschaft oder am Vorstand gelegen hat.“

Ganz anders beurteilt Mathias Simon die Situation: „Zwei Siege, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen sehe ich nicht so dramatisch. Ich wollte die technisch gute Mannschaft schönen Fußball mit viel Ballbesitz spielen lassen“, sagt der 35-Jährige. Der einzige Ausrutscher sei die 0:7-Packung beim TSV Leitershofen gewesen. „Da wurde unsere ’Jugendmannschaft’ von einem Gegner, bei dem jeder Spieler gefühlt 1,90 Meter groß und 100 Kilo schwer war, auf dem kleinen Platz körperlich überrannt“, so Simon, der in seiner eineinhalbjährigen Amtszeit teilweise bis zu acht Kicker aus dem eigenen Nachwuchs eingesetzt hatte.

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Neue Trainer mit Doppel- und Dreifachbelastung

Bei der SpVgg Auerbach-Streitheim wird zunächst einmal Michael Furnier das Training übernehmen. „Einen neuen Trainer findet man nicht an jeder Kreuzung“, sagt Ludwig Furnier zur Dreifach-Belastung seines Sohnes. Der 34-Jährige fungiert bei seinem Heimatverein auch als Abteilungsleiter und A-Jugendtrainer. Mit dem Auswärtsspiel beim Spitzenreiter FC Emersacker haben man gleich eine große aufgabe vor sich. „Dafür läuft es in der ’Zwieten’“, freut sich Furnier, der hofft, dass man alles so schnell wieder ins Lot bringen kann.

Doppelt belastet ist auch Michael Betz, der künftig wieder beim VfR Foret auf der Bank sitzt, nachdem er und Bülent Arslan zuletzt schon ausgeholfen hatten, die 0:8-Packung gegen den TSV Neusäß II und das 1:5 beim TSV Diedorf aber nicht verhindern konnten. Der 51-Jährige frühere Bayern- und Landesligaspieler, trainiert auch die Fußballerinnen des FC Königsbrunn, die in der Bezirksoberliga spielen. „Die einen trainieren Montag und Mittwoch, die anderen Dienstag und Donnerstag – das geht schon“, lacht Betz. Wenn so gute alte Freunde um Hilfe bitten, könne man halt schlecht nein sagen. „Wir wollen jetzt zunächst einmal Ruhe rein bringen und schauen, dass wir da unten raus kommen“, sagt VfR-Sportdirektor Ali Sakarya.

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