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15.07.2010

Afrika zum Anfassen

Afrikanische Speisen durfte Afrika-Liebhaberin Saskia Steurer genießen.
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Afrikanische Speisen durfte Afrika-Liebhaberin Saskia Steurer genießen.

Kriegshaber Nicht nur wegen der Fußball-Weltmeisterschaft war Afrika in aller Munde. Auch beim dritten Afrosommer auf dem Freigelände des Kulturhauses abraxas stand der Kontinent für drei Tage im Mittelpunkt von 1000 Besuchern. Ins Leben gerufen hat das Afrika-Festival, das auch nächsten Sommer wieder stattfinden wird, die Kultur Initiative Augsburg (KIA).

Hinter dem familienorientierten Festkonzept steckt der Gedanke, den Besuchern ein Afrika zum Anfassen und Mitmachen vorzustellen, so Joao Zanquila, einer der Initiatoren, der selbst in Angola geboren ist. Über Musik kann aus seiner Sicht am meisten erreicht werden: "Sie lässt uns in eine Kultur hineinwachsen. Sie tut uns gut und lehrt uns eine Menge über unsere Persönlichkeit." Wie zum Beweis schnappt er sich eine afrikanische Trommel und erzeugt rhythmische Tonfolgen, die Trommler Ton Ton Sylla in seinem Workshop vorgibt.

Lebensfreude und Lebensenergie

In die Klänge versunken ist auch Festivalbesucherin Sonja Cisse, die mit einem Westafrikaner verheiratet ist: "Man vergisst Zeit und Raum, der Kopf wird frei und das Herz geht auf", beschreibt sie ihre Faszination für afrikanische Musik. Besonders den Auftritt der "African Allstars" habe sie als Ausdruck reiner Lebensfreude und Lebensenergie empfunden. Ihre Augen leuchten, wenn sie über ihre mehr als 20 Afrikareisen erzählt.

Afrika zum Anfassen

Über afrikanische Literatur ist bei Brigitta König die Liebe zu dem Kontinent entstanden. Zum Afrosommer hat sie vor allem der "African Singing"-Workshop mit Njamy Sitson gelockt: "Für mich ist das ein unglaublicher Energiestoß, besonders gegen die Trägheit in den kalten Wintermonaten." Als bunt und faszinierend beschreibt sie Afrika, was gleichermaßen auf den Afrosommer zutrifft: Ob die farbenprächtigen Gewänder bei den Modenschauen oder Tanzdarbietungen, das Kunsthandwerk der afrikanischen Händler oder die Motive, die sich Kinder auf die Wangen und Arme schminken lassen - Afrika wird hier mit allen Sinnen erfahrbar gemacht. Gebannt lauschen sie den afrikanischen Märchen, die Michael Tonfeld erzählt, modellieren mit Ton oder lassen sich ebenfalls in die Kunst der Djembé, der afrikanischen Trommel, entführen.

Beliebt sind, neben Erfrischungsgetränken gegen die fast afrikanisch anmutende Hitze, auch die kulinarischen Spezialitäten: Saskia Steurer hat sich zum Beispiel ein herrlich duftendes Gericht mit Reis und roter Soße ausgesucht. Was sie außerdem zum Afrosommer führt, ist ihre Leidenschaft für afrikanische Kunst und Erinnerungen an ihre Afrikareisen. (vd)

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