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Augsburg
18.07.2018

Das seltene Zeugnis eines großen Verbrechens

Nicht mehr als ein halbes Dutzend Zwangsarbeiter-Lager gibt es noch in Deutschland. Die Augsburger Halle 116 gilt deshalb in Fachkreisen als authentischer Ort, der als Lern- und Gedenkort genutzt werden soll.
Foto: Silvio Wyszengrad

Geschichte Experte Winfried Nerdinger ruft Augsburg auf, aus der Halle 116 einen historischen Lernort zu machen und möglichst schnell nach Zeitzeugen zu suchen. Was es nun zu tun gäbe

Wie man aus der ehemaligen Fahrzeughalle der Wehrmacht mit der Nummer 116 einen Lern- und Gedenkort machen kann, das interessiert offenbar viele Augsburger. Sie waren zahlreich zu einer Veranstaltung mit Prof. Winfried Nerdinger gekommen, dem ehemaligen Chef des Münchner und des Augsburger Architekturmuseums, dem Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums in der Landeshauptstadt und dem unermüdlichen Kämpfer für eine Kultur der Erinnerung an die Nazizeit.

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