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Ausbau des Radwegenetzes

29.05.2012

Augsburg soll Fahrradstadt werden

37 Prozent der Pendler aus dem Umland fahren laut ADFC mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule.
Bild: Anne Wall

Immer mehr Augsburger radeln. Doch Radeln ist in der Fuggerstadt teilweise gefährlich und schwierig. Im Gespräch ist ein Konzept, wie Augsburg Fahrradstadt werden könnte.

Wenn Radfahrer träumen, könnten sie an Kopenhagen denken: neue Wege für Radler, eine grüne Welle für Radler an fünf Hauptstraßen und ein dickes Plus: 37 Prozent der Pendler aus dem Umland fahren mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule, erzählt der Chef des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Augsburg, Janos Korda.

Ob es hierzulande jemals so weit kommt, weiß niemand. Radeln ist in Augsburg teilweise schwierig und gefährlich, nicht nur wenn Radfahrer unachtsam sind. Doch die Stadt und der ADFC wollen dem Rad den Weg bereiten. „Wir wollen noch mehr für Radler machen“, sagt der Leiter des Tiefbauamtes, Josef Weber.

Ein erster Schritt war die Gründungsmitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen. In den nächsten Monaten und Jahren wollen Stadt und ADFC Taten folgen lassen. Im Gespräch ist ein Konzept, wie Augsburg Fahrradstadt werden könnte. Weber hofft in diesem Jahr auf einen Grundsatzbeschluss. Für das Konzept sieht der ADFC verschiedene Ansatzpunkte: Auf der einen Seite der Ausbau des Radwegenetzes (Korda: „Es gibt immer noch Lücken“), aber auch bessere Werbung für das Fahrrad.

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Weber muss nicht mehr überzeugt werden: „Das Rad hat in der Stadt nur Vorteile: Es ist schnell und umweltfreundlich. Der Chef des Tiefbauamtes ist selber Radler und weiß daher, wo es hakt. ADFC-Chef Korda glaubt, dass in Zukunft mehr Menschen auf das Rad umsteigen werden, weil das Benzin zu teuer wird und der Platz für Autos in der Stadt begrenzt ist.

Er will zudem die Grabenkämpfe zwischen den Verkehrsmitteln beenden. Janos Korda ist überzeugt, dass eine fahrradfreundliche Stadt allen zugutekommen wird: „Wenn mehr Menschen aufs Rad steigen, bleibt auch für die Autofahrer mehr Platz.“

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