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Augsburg

04.09.2017

Aus für die Sterndl-Alm: Der Plärrer verliert ein Festzelt

Die Sterndl-Alm steht seit fünf Jahren auf dem Plärrer.
Bild: Anne Wall (Archiv)

Der Plärrer verliert vorerst eines von drei Festzelten. Wirt Edmund Diebold gibt die Sterndl-Alm auf dem Augsburger Volksfest auf. Die Stadt muss nun einen Nachfolger suchen.

Die Sterndl-Alm wird es nach dem Herbstplärrer nicht mehr geben. Festwirt Edmund Diebold sagte am Montag, er gebe das Zelt auf. Er nannte wirtschaftliche Gründe, die ihn dazu bewogen hätten, das Festzelt zu verkaufen.

Die Sterndl-Alm steht seit dem Jahr 2012 auf dem Plärrer. Sie bietet Platz für rund 400 Gäste. Damals fiel die Entscheidung, ein viertes Festzelt auf dem Plärrer zu etablieren. Es sollte etwas weniger laute Party bieten und etwas exklusiver sein – unter anderem beim Essen. Über die Frage, ob ein solches Zelt auf dem Fest gebraucht wird oder nicht, wurde in der Stadtpolitik länger debattiert.

Auch die Frage, wer es bewirten soll, löste Diskussionen aus. Der Stadtrat sprach sich dann unter mehreren Bewerbern mehrheitlich für den bekannten Augsburger Schausteller Edmund Diebold als Festwirt.

Als die Wirtsfamilie der Hühnerbraterei Miller-Ebert nach dem Osterplärrer 2014 aufhörte, waren es dann aber statt vier wieder drei Zelte auf dem Plärrer: Die beiden Großen, das Schallerzelt und die Festhalle Binswanger, sowie die kleinere Sterndl-Alm.

Der Plärrer von oben: Die Sterndl-Alm ist das kleinste der drei Zelte und bietet Platz für rund 400 Gäste.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Der Stadtrat beschloss das damals so – auch in der Hoffnung, dass die Sterndl-Alm, die als Neuling gegenüber den etablierten Zelten keinen leichten Stand hatte, dadurch besser Fuß fasst. Festwirt Edmund Diebold hatte kein Geheimnis daraus gemacht, dass sich seine anfänglichen wirtschaftlichen Erwartungen mit der Sterndl-Alm nicht erfüllt haben.

Stadt muss ein drittes Zelt für den Augsburger Plärrer suchen

Da Diebdolds Zelt nach dem Herbstplärrer nicht mehr zur Verfügung steht, muss sich die Stadt erneut darüber Gedanken machen, wie es weitergeht. Grundsätzlich denkbar sind zwei Varianten: Entweder die Stadt müsste einen neuen Festwirt mit einem neuen Zelt suchen oder sie verpflichtet statt dessen ein zusätzliches Fahrgeschäft. Ordnungsreferent Dirk Wurm kündigte bereits an, dass die Stadt wieder ein drittes Zelt ausschreiben wolle. Auf dem Osterplärrer soll es wieder ein Zelt geben, so Wurm.

Kinder Fahrgeschäft Zauber-Schloss, Tom Keiser und Wiebke Bruch
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Das sind die Schausteller auf dem Augsburger Herbstplärrer 2017
Bild: Valterio D'Arcangelo
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