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Großprojekte in Augsburg

08.07.2011

Bauarbeiten: Die Tribünen sind bald fertig

Bild: Foto: Anne Wall

Die Arbeiten für den Umbau des Curt-Frenzel-Stadions liegen im Zeitplan. Es ist nicht das einzige Großprojekt, bei dem in Augsburg gebaut wird.

Im zweiten Anlauf stimmt beim Umbau des Curt-Frenzel-Stadions wenigstens schon mal der Zeitplan: Die neuen Tribünen, die auf der Ost- und Südseite errichtet werden, stehen kurz vor der Fertigstellung. Nächste Woche soll hier alles fertig sein, danach geht es mit den Feinarbeiten weiter. Diese Informationen gab es gestern in der Sitzung des Bauausschusses. Auch weitere millionenteure Großprojekte kamen zur Sprache: Sanierung der Kongresshalle, Neubau der Theater-Interimsspielstätte und der Umbau des Hauptbahnhofs. Ein Überblick.

Curt-Frenzel-Stadion Zuständig für die Baubetreuung ist die Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung (AGS). AGS-Vertreter Wolfgang Tanzer sagte, dass beim Tribünenbau alles planmäßig verlaufe. Die Eisbahn blieb bei den Arbeiten unbeschädigt, sodass die Eisbereitung ebenfalls planmäßig angegangen werden kann. Offen ist gegenwärtig die Gestaltung der Außenanlagen und der Fassade. Laut Tanzer werden Ergebnisse im September präsentiert.

Kongresshalle Die städtische Kongresshalle wird im April 2012 nach dem großen Umbau fertiggestellt sein. Die geplante Eröffnung Anfang Mai werde klappen, sagte AGS-Geschäftsführer Manfred Deutschmann. Offen ist gegenwärtig noch, wie die Außenanlagen gestaltet werden.

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Theater-Interimsspielstätte Baureferent Gerd Merkle berichtete, dass der Bauantrag eingereicht wurde. Der Stadtrat soll bereits Ende Juli über die Auftragsvergabe entscheiden, dann gebe es auch eine exakte Kostenkalkulation, sagte Merkle weiter. Die Spielstätte, die Mitte 2012 fertig sein, wird über fünf Millionen Euro kosten.

Hauptbahnhof Der Bahnhofsumbau befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Im Herbst soll die Planfeststellung erteilt werden. Parallel dazu gibt es jetzt erste Vorschläge, wie die Untertunnelung des Bahnhofs aussehen soll. Merkle präsentierte einen Entwurf, der bei den Stadträten noch einige Wünsche offenließ. Stadtwerkechef Norbert Walter mahnte zur Ruhe. Es gebe keinen Zeitdruck. In einem ersten Schritt soll jetzt eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die gemeinsam mit dem Architektenteam die bislang vorgeschlagenen Ideen inhaltlich verfeinert. (möh)

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