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Augsburg

08.04.2019

Das sagen Mimi und Josefin zu ihrem Finaleinzug bei "The Voice Kids"

Die Augsburger Schwestern Mimi und Josefin stehen bei der Casting-Show „The Voice Kids“ im Finale.
Bild: Sat.1/André Kowalski

Mimi und Josefin überzeugten in der Casting-Show „The Voice Kids“. Ende April kämpfen sie nun um den Sieg. Was die beiden Mädchen und ihre Eltern sagen.

Viele haben es sich schon gedacht, nun ist es offiziell: Die beiden Schwestern Mimi und Josefin, 15 und 13 Jahre alt, sind im Finale der TV-Castingshow „The Voice Kids“. Am Sonntagabend wurde ihr Auftritt auf Sat.1 vor einem Millionenpublikum ausgestrahlt.

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Seit seinem ersten Auftritt Ende Februar ist ein regelrechter Hype um das Augsburger Duo entstanden: Über 15 Millionen Klicks hat Mimi und Josefins Performance von „Creep“ mittlerweile auf Youtube, fast 90.000 Menschen folgen den Mädchen auf Instagram.

Augsburger Mädchen sind im Finale von "The Voice Kids"

Die Teenager werden im Netz wie Popstars gefeiert. Glaubt man den Stimmen von Fernsehzuschauern und Fans, gehen die jungen Augsburgerinnen als Favoriten ins Finale. Dieses wird – anders als die Ausstrahlungen zuvor – eine Live-Show sein. Am Ende entscheiden die Anrufer aus dem TV-Publikum über den Gesamtsieg. Auch aufgrund ihrer aktuellen Popularität rechnet man Mimi und Josefin gute Chancen aus.

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Nach der letzten Fernsehsendung am Sonntag verrieten die Eltern der Schwestern auf Anfrage unserer Redaktion: „Das fühlt sich alles sehr merkwürdig an. Wir haben am Anfang an die Teilnahme unserer Kinder keine großen Erwartungen gestellt.“ Sie konnten es zu Beginn kaum glauben, dass ihren Kindern nun eine weltweite Resonanz widerfährt, sagt Vater Philipp, der seinen Nachnamen nicht nennen will, um Mimi und Josefin wenigstens etwas Privatsphäre zu lassen.

Täglich kämen Anfragen für Interviews oder Auftritte. Die Eltern versuchen, so wenig Unruhe wie möglich an ihre Kinder heranzulassen. Auch deswegen haben sie die Sendung am Sonntagabend nur im kleinen Kreis gesehen. Ein befreundetes Paar besuchte die Familie. „Es war so, als würden wir Urlaubsfotos gemeinsam anschauen“, sagt Mutter Helene.

Doch wie geht es eigentlich den Mädchen selbst? Immerhin haben sie neben ihren öffentlichen Verpflichtungen den Alltag zu meistern. Nach der Schule sagt Mimi: „Bei mir war heute ein ganz normaler Tag. Meine Freunde haben mir gratuliert, aber sonst war nichts Außergewöhnliches.“ Es scheint, als hätten sich die Mitschüler daran gewöhnt. Nach ihrem ersten TV-Auftritt Ende Februar war das noch anders.

Die Schwestern haben fürs Finale von "The Voice Kids" schon einen Song ausgesucht

Damals mussten die Schülerinnen hunderte Autogramme schreiben. Der Stress kommt derzeit weniger von der Öffentlichkeit, sondern mehr vom Schulstress. Mimi lernt gerade auf ihren Realschulabschluss. „Es ist zwar schwer, alles zu organisieren, aber mit einem genauen Zeitplan funktioniert es.“ Sie habe deshalb gerade eine Pause vom Ballettunterricht genommen. Josefin macht weiter, aber reduziert.

Fürs Finale haben die Schwestern schon einen Song ausgesucht, verraten ihn aber noch nicht. Dort treten sie gegen sieben andere Kandidaten an. Am Ende bleiben vier – fünf im Falle des Augsburger Duos – übrig. Der Sieger wird von den Fernsehzuschauern bestimmt. Falls Mimi und Josefin siegen, würde zum ersten Mal bei „The Voice Kids“ ein Duo gewinnen. Die Entscheidung fällt am Sonntag, 21. April, ab 20.15 Uhr.

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