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29.07.2010

Der Traum von schnellen Autos und viel Geld

Freuen sich über ein gutes Zeugnis und den erfolgreichen Schulabschluss (von links): Schulleiter Peter Reithmeir, Marie Rauscher, Florian Wöhrl, Kilian Angermeyer, Konrektor Franz-Josef Dorsch und Vanessa Michl. Foto: Langner
Bild: Langner

Göggingen 170 Schüler haben es geschafft. Sie haben ihren Hauptschulabschluss in der Tasche und bereiten sich nun auf das Berufsleben vor. Doch bevor es, nach den Sommerferien, in die weite Welt hinausgeht, feierten die Schüler der Friedrich-Ebert-Schule noch einen schillernden Abschlussball, mit ihren Familien und der gesamten Lehrerschaft. "Dieser Abend gehört nur uns", so Marie Rauscher aus der 9c strahlend. Sechs Klassen ließen die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren und wagten schon einmal einen Ausblick auf ihre Zukunft.

Schon jetzt wird Dana-Maria Klein (16) ein wenig wehmütig, wenn sie sich an ihre erst kürzlich zu Ende gegangene Schulzeit erinnert: "Auch wenn es viele Höhen und Tiefen, gerade im Mathematikunterricht, gab, erlebten wir auch viele unvergessliche Momente, wie zum Beispiel unsere Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum." Und die Abschlussfahrt der Klassen 9 a und 9 m nach Venedig war für die Mädchen und Jungen das Sahnehäubchen eines erfolgreichen Jahres.

Lernstoff schnell intus

Die Schüler haben auch schon konkrete Pläne, wie es künftig weitergehen soll. Der 15-jährige Wolf Leroy, der als einer der Jahrgangsbesten abgeschlossen hat, geht zur Bundeswehr: "Ich hoffe, dass ich dort meine berufliche Karriere starten kann." Dem intelligenten Schüler ist das Lernen auf die schwierigen Prüfungen leicht gefallen. Für seine Schulkameraden war das Pauken nicht immer ganz so einfach. So zum Beispiel für Tobias Förg: "Ich hatte kaum noch Zeit für meine Freunde." Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt. Der 16-Jährige beginnt ab September eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker: "Mein Traum ist es, die Lehre zu schaffen, um später einmal viel Geld mit meinem Beruf zu verdienen." Er ist schon sehr gespannt auf seine neuen Kollegen und das ungewohnte Umfeld. Seinen Mitabgängern wünscht er außerdem Erfolg für ihr späteres Leben: "Klar werde ich meine Freunde vermissen, aber ich bin überzeugt, dass jeder von ihnen seinen Weg gehen wird."

Konrektor Franz-Josef Dorsch ist sicher, dass die Schüler alle ihre Träume verwirklichen können. Auch Schulleiter Peter Reithmeir wünschte seinen Schützlingen alles Gute, ehe es an die Zeugnisvergabe ging: "Ich hoffe, dass unsere Schüler ihre Ausbildungsstätte mit offenen Augen und Herzen verlassen." Die meisten hätten ihre Schuljahre genutzt und etwas aus sich gemacht. Reithmeir glaubt zu wissen, warum gerade dieser Jahrgang besonders gut abgeschlossen hat: "Für viele war die Friedrich-Ebert-Schule wie eine zweite Heimat und ein Ort zum Wohlfühlen." Das bestätigte auch der 15-jährige Sebastian Schwarz, der nach den Ferien die zehnte Klasse besuchen wird: "Wir hatten einfach die besten Lehrer und den schönsten Pausenhof."

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