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Kommentar

14.09.2018

Der Wandel in Augsburgs Mobilität muss kommen

Trambahnen, Carsharing, Elektroräder: Die Verwaltung hat ihre Ideen konkretisiert, wie die Stickoxidbelastung in Augsburg gesenkt werden soll. <b>Foto: Silvio Wyszengrad</b>
Bild: Silvio Wyszengrad

Mit 44 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt ist die Karlstraße zu schmutzig.

Erlaubt wären 40 Mikrogramm. Doch im Vergleich zu anderen Städten nimmt sich die Überschreitung eher gering aus. Kein Grund zur Panik also, aber auch kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen.

Der Dieselskandal hat – abseits der Diskussionen über Hardware-Nachrüstungen oder Schadensersatzforderungen – das Bewusstsein dafür geschaffen, dass ein genereller Mobilitätswandel nötig ist. Denn die negativen Folgen des Autoverkehrs beschränken sich ja nicht auf die Luft allein – es geht auch um Lärm, verstopfte Innenstädte, Klimaschutz.

Das Maßnahmenpaket, das die Stadt geschnürt hat, enthält auch Dauerbrenner wie das Parkleitsystem. Die Aufnahme in die Projektliste verspricht nun eine gewisse Förderung, doch innovativ ist der Ansatz nicht – das Leitsystem hätte ja eigentlich schon vor Jahren kommen sollen. Manche Ansätze sind hingegen durchaus neuartig. Sie werden nicht alle den großen Effekt haben, sondern sind eher als erster Schritt zu Entwicklungen zu verstehen, die in Zukunft vielleicht durchschlagende Wirkung entfalten werden.

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