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Theater Augsburg

13.09.2014

Die neuen Karrieren der ehemaligen Augsburger

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Katharina John wird Operndirektorin in Trier.
Bild: Silvio Wyszengrad

 Katharina John wird Operndirektorin in Trier, Markus Trabusch inszeniert in Bregenz – und kehrt an den Lech zurück

Rund ein Jahr hat Katharina John, die ehemalige Operndirektorin des Theaters Augsburg, gebraucht. Nun hat sie sich beruflich neu orientiert: Ab Sommer 2015 wird sie Operndirektorin am Theater Trier und bleibt damit ihrem Metier treu. Als sie im Juni 2013 angekündigt hatte, Augsburg zu verlassen, war das nicht so klar. „Ich arbeite seit knapp 20 Jahren in diesem Job, der mehr ist als das, er ist ein Leben.“ Es sei Zeit, sich zu sortieren und dann zu sehen, ob sie in den Beruf zurückkehre, sagte John damals.

In Trier tritt sie mit einem neuen Team an: Karl Sibelius übernimmt ab der Spielzeit 2015/2016 die Intendanz von Gerhard Weber. Sibelius, bislang Chef des Theaters an der Rott in Eggenfelden, hat John nach Trier geholt. Dort erwartet die 44-Jährige eine anspruchsvolle Aufgabe: Das Trierer Haus mit 200 Mitarbeitern stand kurz vor der Auflösung einer Sparte, auch die Umwandlung in ein Haus ohne eigenes Ensemble war im Gespräch. Die Trierer sammelten Unterschriften für den Erhalt – und setzten sich durch. John will nun neues Publikum gewinnen und das vorhandene „für Neues begeistern“.

Auch Markus Trabusch, Augsburgs ehemaliger Schauspieldirektor, schnuppert weiter Theaterluft. Im Oktober inszeniert er am Vorarlberger Landestheater das Stück „Ich Zarah oder Das wilde Fleisch der letzten Diva“. Doch auch die Augsburger werden ihn wieder treffen: Trabusch übernimmt hier die Wiederaufnahme seiner erfolgreichen Inszenierung „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“. Die erste Aufführung ist am 15. Oktober und damit drei Tage vor der Vorarlberger Uraufführung.

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Mit dem Start der neuen Spielzeit haben drei Augsburger Schauspieler am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden begonnen: Judith Bohle ist dort in „Wie es euch gefällt“ von William Shakespeare zu sehen, Ulrich Rechenbach in „Baumeister Solness“ von Henrik Ibsen und dem Wiesbadener Projekt „Die Träume der Armen – Die Ängste der Reichen“. Toomas Täht ist für Brechts „Dreigroschenoper“ besetzt. Auch eine ganze Augsburger Inszenierung geht nach Wiesbaden: Büchners „Leonce und Lena“ von Jan Philipp Gloger ist dort ab Februar zu sehen.

Schauspieler Martin Herrmann hat von Augsburg ans Staatstheater Mainz gewechselt.

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