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Auszeichnung

09.01.2020

Diese Menschen haben Besonderes für Augsburg geleistet

So sieht die Verdienstmedaille "Für Augsburg" aus.
10 Bilder
So sieht die Verdienstmedaille "Für Augsburg" aus.
Foto: Silvio Wyszengrad

Die städtische Verdienstmedaille wird an Menschen verliehen, die sich für Augsburg engagiert haben. Die aktuellen Preisträger kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Auch der ehemalige Modular-Chef ist darunter.

Die Medaille „Für Augsburg“ wird seit fast 90 Jahren immer im Januar verliehen, bisher haben sie 261 Personen für ihre Verdienste um die Stadt erhalten. Die Auswahl treffen die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister. Dieses Jahr ehrt die Stadt zehn Personen. Sie werden am Donnerstag, 16. Januar, um 18 Uhr im Goldenen Saal ausgezeichnet und bekommen dort neben der Medaille eine Anstecknadel und eine Urkunde. Das sind die diesjährigen Medaillenträger – und die Begründung der Stadt.

Christoph Elwert: Er war von 2014 bis September 2019 Leiter des Modular-Festivals. Einige Jahre zuvor war er bereits schon in die Organisation des Festivals mit eingebunden. Als Festivalleiter entwickelte er das Event von einem zunächst überwiegenden Indoor-Festival zu einem großen Open-Air-Festival mit etwa 30000 Besuchern. Er führte das Volunteering-System ein, mit dem sich Jugendliche und junge Erwachsene während des Jahres in Workshops und Bildungsangeboten sowie auch direkt im Festival ehrenamtlich engagieren können.

Walter Ganser: Er ist Gründer und war zehn Jahre Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Pferseer Vereine und Organisationen. Walter Ganser wollte Jugendlichen vor Ort eine Heimat geben und allen Vereinsvorständen ermöglichen, neue Freundschaften und Kontakte zu knüpfen. Er ist auch Mitbegründer der DJK Pfersee.

Isabella Geier: Seit 1987 gibt sie Deutschunterricht für Flüchtlinge und führt verschiedene Projekte mit Flüchtlingen durch. Sie begleitet dabei einzelne Flüchtlinge durch Unterricht und Studium. Sie ist zudem im Helferkreis Christkönig in der Hammerschmiede und in der Firnhaberau engagiert. Isabella Geier ist zudem Mitglied im Augsburger Flüchtlingsrat. Ihr großes Engagement diene dem friedlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft, so die Stadt.

Maria und Ludwig Gerstmeir: Das Ehepaar ist der Pfarrei St. Pankratius seit Jahrzehnten eng verbunden. Beide waren lange Jahre ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat tätig und in diversen Gremien in verantwortlicher Position engagiert. Insbesondere haben sie eine Pfarrchronik in Sütterlinschrift für die heutige Generation lesbar gemacht. Auch der Aufbau einiger Ausstellungen in der Pfarrei St. Pankratius geht auf das Engagement der Gerstmeirs zurück, vor allem die im Oktober 2018 aufwendig gestaltete Ausstellung zur 875-jährigen Geschichte der Pfarrei.

Peter Gutjahr: Er ist seit 2011 bei der Augsburger Tafel ehrenamtlich engagiert. Er ist dort zweiter Vorsitzender und Leiter der Logistik. Seine Hauptaufgaben sind die Akquisition von Lebensmitteln, Verteilung, Sortierung und Ausgabe der Lebensmittel an Bedürftige und umliegende Tafeln.

Fritz Schmid: Er ist seit 2011 bei der Augsburger Tafel ehrenamtlich engagiert. Seit 2015 ist er Vorsitzender der Tafel. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Personalführung, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit. Auch ist er oft in Schulen unterwegs, um den Schülern die Arbeit der Tafel vorzustellen und näherzubringen. Zusammen mit dem Landesverband der Tafeln in Bayern richteten Fritz Schmidt und Peter Gutjahr das Bundestafeltreffen 2015 in Augsburg aus.

Marianne Hinterbrandner: Seit 2010 ist sie die Vorsitzende Altbayrisch-Schwäbischer Gauverbands für Trachtenvereine. Davor war sie lange Zeit als „Pressewart“ tätig. Der Verband umfasst 35 Vereine und zählt insgesamt 5000 Mitglieder. Sie ist die erste weibliche Gauvorständin im Bayerischen Trachtenverband. Auch im Trachtenverein Lechhausen ist sie seit vielen Jahrzehnten aktiv.

Josef Miller: Der frühere bayerische Landwirtschaftsminister ist Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesstiftung. Seit 2009 sind mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus der Landesstiftung für kulturelle aber auch soziale Projekte nach Augsburg geflossen. So wurden zum Beispiel die Generalsanierung Kongress am Park, die Instandsetzung der ehemaligen Synagoge in Kriegshaber, die historischen Wassertürme am Roten Tor und das Staatstheater Augsburg mit Fördermitteln unterstützt.

Gerhard Seckler: 2007 gründete er die Fan-Initiative „Augsburg Calling“, um Fans unterschiedlicher Vereine zusammen zu bringen und ein friedliches und respektvolles Miteinander zu fördern. Dazu gehören abwechslungsreiche Programme für Fußballfans wie Stadtführungen, Lesungen, Fanpartys und Frühschoppen. „Augsburg Calling“ ist mittlerweile eine etablierte Institution in Fußballdeutschland.

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